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Mieterbund warnt vor Schummeleien der Vermieter bei Gebäudesanierung

Mieterbund warnt vor Kostengeschummel bei Gebäudesanierung

29.10.2010, 09:16 Uhr | bv mit dpa, dpa, t-online.de

Mieterbund warnt vor Schummeleien der Vermieter bei Gebäudesanierung. Dämmplatten an einer Hausfassade (Foto: imago)

Dämmplatten an einer Hausfassade (Foto: imago) (Quelle: imago images)

Die Pflicht zur energetischen Sanierung von Gebäuden könnte Vermieter dazu verleiten, bei den Kosten zu schummeln. Davor hat der Deutsche Mieterbund (DMB) gewarnt. Hintergrund: Die Aufwendungen für die Gebäudesanierung können auf die Miete umgelegt werden, die Ausgaben für die normale Instandhaltung der Immobilie muss der Vermieter allerdings selbst tragen. Das könnte dazu führen, dass Instandhaltungsarbeiten zur Sanierung umdeklariert werden, um die Kosten dem Mieter aufhalsen zu können.

"Angesichts der drohenden Kostenexplosion für Mieter werden wir diesen Bereich genau unter die Lupe nehmen und auf eine scharfe Abgrenzung zu normalen Instandsetzungsarbeiten dringen", sagte Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips. Der Bundestag hatte am Donnerstag das Energiekonzept beschlossen. Es sieht neben längeren Atomlaufzeiten auch vor, dass bis 2050 alle 18 Millionen Gebäude so saniert werden, dass sie bis zu 80 Prozent weniger Energie verbrauchen.

Mieten bleiben nach Sanierung wohl nicht gleich

Rips betonte, der Mieterbund werde in Kürze ein Musterformular vorlegen, damit klar geregelt werde, was eine energetische Sanierung ist. Es sei falsch, wenn die Bundesregierung sage, durch teure Sanierungen könnten die Warmmieten wegen stark gesunkener Energiekosten in etwa gleichbleiben oder nur geringfügig steigen.

"Die Mieten könnten je nach Wohnungsgröße um bis zu 300 Euro steigen", sagte Rips. Bis zu elf Prozent der Kosten für den Austausch von Fenstern und für eine bessere Wärmedämmung können jährlich vom Vermieter auf den Mieter umgelegt werden.

Sanierungstempo vorerst gebremst

Der Mieterbund-Präsident kritisierte, dass das CO2-Gebäudesanierungsprogramm 2011 trotz der Regierungsziele auf unter eine Milliarde Euro gekürzt wird. Deshalb seien die Förderregeln verschärft worden, was das Sanierungstempo vorerst abbremse.

Rips sprach sich dafür aus, das Programm für eine klima- und energieschonende Gebäudesanierung zu kombinieren mit Umbauten für altersgerechtes Wohnen. "Dadurch würde man die Akzeptanz für die energetische Sanierung deutlich erhöhen." Ein solches Programm bräuchte aber dauerhaft 2,5 bis 3 Milliarden Euro pro Jahr.

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