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RWE sieht ab 2012 spürbar steigende Energiepreise

RWE erwartet ab 2012 spürbar steigende Energiepreise

13.12.2010, 19:01 Uhr | dapd, sky, dapd

Die Verbraucher müssen sich warm anziehen – der Energiekonzern RWE hat indirekt ab 2012 spürbar steigende Energiepreise angekündigt. Immerhin sollen die Preise für Strom und Gas im kommenden Jahr noch relativ stabil bleiben. Und in diesem Jahr konnten die deutschen Haushalte Experten zufolge bei den Ausgaben für Energie im Schnitt sogar ein wenig sparen.

RWE erwartet 2011 noch stabile Preise

"Wir haben niedrigere Marktpreise bei Strom und Gas als vor zwei Jahren noch gedacht. Mit einem starken Anstieg ist voraussichtlich auch 2011 nicht zu rechnen", sagte Thomas Birr, Leiter der Konzernstrategie bei RWE, dem "Tagesspiegel". Erst nach 2011 erwarte der nach E.ON zweitgrößte deutsche Energieversorger aufgrund des Wirtschaftswachstums höhere Preise.

Teure alternative Energien

Die schon zum 1. Januar flächendeckend angekündigten Erhöhungen beim Strompreis begründete Birr mit der Förderung der erneuerbaren Energien. Aufgrund der gesunkenen Großhandelspreise wäre der Konzern in der Lage gewesen, die Preise zum 1. Januar zu senken. "Doch wegen der drastisch gestiegenen Umlage für erneuerbare Energien kommen wir an einer Erhöhung nicht vorbei", sagte der Manager.

Länder kritisieren Biogas-Förderung

Unterdessen kritisierten einige Bundesländer die Förderung für Biogas. Das Land Niedersachsen, Spitzenreiter bei der Stromerzeugung aus Biogas, wolle in der nächsten Woche im Bundesrat mit einem Entschließungsantrag eine Reform der bisherigen Subventionspolitik durchsetzen, da die "Grenzen des Wachstums" erreicht seien, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Kritik an der bisherigen Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) komme auch aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Die Verbraucher zahlen den Kritikern zufolge doppelt für den Biogasboom: über die Umlage beim Strompreis und durch steigende Lebensmittelpreise, etwa für Kartoffeln und Bier.

Energiekosten 2010 leicht gesunken

Im laufenden Jahr konnten sich die Deutschen immerhin über leicht sinkende Energiepreise freuen. Jeder Haushalt gibt 2010 durchschnittlich 3691 Euro aus, wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf die neueste Ausgabe der Publikation "Energiemarkt Deutschland" meldete. Davon entfielen 1466 Euro auf Kraftstoffe, 1396 auf Wärme und auf Strom 829 Euro. Im Vergleich zu 2008 bedeutet das laut "Focus" vor allem dank gesunkener Gaspreise eine Entlastung um rund vier Prozent.

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