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Kalter Winter: Heizkosten steigen um bis zu 50 Prozent

Heizkosten  

Kalter Winter: Heizkosten steigen um bis zu 50 Prozent

06.01.2011, 13:14 Uhr | oca, AFP, AFP

Kalter Winter: Heizkosten steigen um bis zu 50 Prozent. Strenger Winter bringt hohe Heizkosten-Steigerung (Foto: AP)

Strenger Winter bringt hohe Heizkosten-Steigerung (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Millionen Verbraucher in Deutschland müssen wegen des harten Winters mit deutlich steigenden Heizkosten rechnen. Der höhere Verbrauch und die steigenden Preise für Brennstoffe träfen besonders Mieter in ölbeheizten Gebäuden, berichtete die Tageszeitung "Die Welt". Bei der Heizkostenabrechnung für ölbeheizte Gebäude komme auf die Bundesbürger für das Jahr 2010 im Durchschnitt eine Kostensteigerung von 30 bis 50 Prozent zu, sagte Hans-Lothar Schäfer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Energiedienstleisters Techem dem Blatt unter Berufung auf eine Prognose seines Unternehmens. Bei Gas werde die Steigerung "aufgrund der vorübergehend niedrigeren Preise" bei sieben bis acht Prozent liegen.

Der Energiedienstleister berichtet, dass allein der Heizenergieverbrauch 2010 im Vergleich zu den Wintermonaten Oktober bis Dezember des Vorjahres um über 20 Prozent angestiegen sei. Zum höheren Verbrauch kämen jetzt die stark gestiegenen Heizölpreise. "Wenn wir die durchschnittlichen Brennstoffpreise für das Jahr 2010 mit denen in 2009 vergleichen, sehen wir eine Steigerung von 22 Prozent beim Heizöl", sagte der Techem-Chef der "Welt". Der Gaspreis sei hingegen bisher um 13 Prozent gefallen.

Heizkosten steigen durch harten Winter

"Wir hatten Anfang des Jahrtausends mehrere relativ warme Winter, deshalb ist nun die Überraschung groß, wenn in kälteren Perioden die Heizkosten wieder stark anziehen", sagte Christian Stolte, Bereichsleiter Effiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur (Dena). "Der aktuell kalte Winter wird - wie auch der vergangene - einen starken Anstieg der Heizkosten zur Folge haben."

Versorger vergleichen

Eine Möglichkeit, sich in Zukunft vor steigenden Kosten zu schützen, ist ein Anbieterwechsel. In vielen Regionen unterscheiden sich die Preise der Versorger stark. So kann es Preisunterschiede von 300 bis 400 Euro im Jahr geben.

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