Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Verteuert der Atomausstieg die Mieten?

Immobilien  

"Bild": Atomausstieg verteuert die Mieten

05.04.2011, 12:25 Uhr | dapd, jdc, dapd, t-online.de

Verteuert der Atomausstieg die Mieten?. Drohen höhere Mieten wegen des Atomausstiegs (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Drohen höhere Mieten wegen des Atomausstiegs (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Das Umweltministerium treibt die Pläne für die Atomwende voran. Für Mieter und Immobilienbesitzer könnte es deswegen teuer werden. Weil der Atomausstieg schneller als geplant gehen soll, muss in den nächsten Jahren der Energieverbrauch noch stärker gedrosselt werden. Außerdem wird ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien gefordert. Beides wird Milliarden kosten, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Verschärfte Effizienzstandards gefordert

Das Umweltministerium fordert in einem Eckpunkte-Papier, das der "Bild" vorliegt, eine "umgehende Verschärfung der Effizienzstandards im Gebäudebereich". Die Vorschriften zur Dämmung von Hauswänden, Türen und Fenster sollen noch strikter werden. Mieter und Hausbesitzer müssen mit erheblich höheren Kosten rechnen, schreibt die Zeitung.

Mehrkosten von 4,58 Euro pro Quadratmeter

Laut Berechnungen des Immobilienverbandes Haus&Grund (H&G) könnten die Mieten bei einer Komplettsanierung eines Mehrfamilienhauses um bis zu 4,58 Euro je Quadratmeter steigen. Das würde bei einer 100-qm-Wohnung einen monatliche Erhöhung von 458 Euro ergeben. Auch Hausbesitzer wären von Mehrbelastungen betroffen. "Die Komplettsanierung eines 150-qm-Haus aus den 70er-Jahren würde rund 720 Euro pro Quadratmeter kosten", schreibt die "Bild".

Auch Strompreise könnten steigen

Auch die Strompreise für Privatkunden könnten als Folge des Atommoratoriums der Bundesregierung nach Angaben des Energiekonzerns RWE um bis zu fünf Prozent steigen. "Für Kunden von Versorgern, die sich jetzt zu hohen Börsenpreisen eindecken müssen, könnte sich das rein rechnerisch in einer Preiserhöhung von bis zu fünf Prozent niederschlagen", sagte RWE-Vorstand Leonhard Birnbaum der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Der Staatssekretär im Bauministerium, Jan Mücke (FDP), will derweil verhindern, dass Mieter und Häuslebauer finanziell überfordert werden und ist gegen eine Verschärfung der Energiesparvorgaben. Eine Verschärfung der Energievorgaben um 30 Prozent für bestehende Gebäude sei technisch ohnehin sehr schwierig.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe