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Höhere Förderung für Umstieg auf Erneuerbare Energie

Höhere Förderung für Umstieg auf Erneuerbare Energie

12.04.2011, 10:23 Uhr | dpa-tmn, dpa-AFX, dpa-tmn, dpa-AFX, t-online.de

Die Bundesregierung verbessert die Unterstützung für Immobilienbesitzer, die noch in diesem Jahr auf Erneuerbare Energien umsteigen. Wer seine Öl- oder Gasheizung in den Ruhestand schickt und stattdessen etwa Sonnenkollektoren installiert, kann mit besseren Konditionen des Marktanreizprogramms für Erneuerbare Energien (MAP) kalkulieren.

Der Einbau von Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung wird nun mit 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Bisher erhielten Hauseigentümer dafür 90 Euro pro Quadratmeter, erläuterte die Verbraucherzentrale Hamburg.

Bonus verringert sich im nächsten Jahr

Wer Solarthermie noch mit einer Wärmepumpe oder Solarthermie und Biomasse kombiniert, bekommt aufgrund der Änderung in diesem Jahr einen Bonus von 600 Euro. Im Jahr 2012 verringert sich der Förderbetrag wieder auf 500 Euro. Wenn Hausbesitzer ihre Heizanlage mit einem modernen Brennwertkessel ausstatten, erhalten sie nun einen Austauschbonus von 600 Euro - bisher gab es dafür nur 400 Euro. Dieser Bonus werde Ende Dezember auf 500 Euro gesenkt.

Die Förderanträge werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bearbeitet, das auch schon die Abwrackprämie für Autos abgewickelt hatte. Dort können auch die entsprechenden Formulare online abgerufen werden.

Immer weniger Bundesbürger für Atomkraft

Derweil schwindet in die Deutschland die Unterstützung für die Atomkraft. Lediglich fünf Prozent halten diese Form der Energieerzeugung für zukunftsfähig, ergab eine am Freitag veröffentlichte Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Im Januar hatte sich noch jeder zehnte Befragte für die Atomkraft ausgesprochen. "Die Atomenergie hat durch die Reaktorkatastrophe in Japan weiter an öffentlichem Ansehen verloren", resümierten die Marktforscher. In Ostdeutschland falle der Ansehensverlust allerdings geringer aus.

Verstärktes Engagement für Erneuerbare Energien gewünscht

Zugleich fordert ein wachsender Anteil der Deutschen ein verstärktes Engagement bei Erneuerbaren Energien. Sonnen- und Windenergie seien dabei die großen Favoriten. Die Solarenergie nehme dabei mit 86 Prozent einen Spitzenplatz ein (Januar: 83 Prozent), gefolgt von der Windenergie mit 80 Prozent Zustimmung (Januar: 72 Prozent).

Geradezu eine Renaissance in der Bevölkerungsgunst erlebt laut GfK derzeit die Wasserkraft. Etwa zwei Drittel der Befragten hielten weitere Investitionen in Wasserkraftwerke für zukunftsfähig (Januar: 50 Prozent).

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