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Solarenergie: Deutlich weniger Geld für Solarstrom

Berlin kürzt die Solarförderung drastisch

28.10.2011, 14:40 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Solarenergie: Deutlich weniger Geld für Solarstrom. Ab kommendem Jahr gibt es weniger Geld für Strom aus der Sonne (Quelle: imago images)

Ab kommendem Jahr gibt es weniger Geld für Strom aus der Sonne (Quelle: imago images)

Die Bundesregierung streicht die Solarförderung immer weiter zusammen. Ab kommendem Jahr bekommen Bürger nur noch zwischen 17,94 und 24,43 Cent je Kilowattstunde Strom - je nachdem wie groß ihre Anlage ist. Damit sinkt die Einspeisevergütung zum 1. Januar um 15 Prozent, wie die Bundesnetzagentur mitteilte. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Photovoltaikanlage in den kommenden Monaten zu installieren, sollte sich also beeilen.

Jetzt noch handeln

Besitzer neuer Solaranlagen erhalten ab dem kommenden Jahr also weniger Geld für den von ihnen produzierten Strom. Wessen Solaranlage schon vor dem 1. Januar 2012 ans Netz gegangen ist, der erhält weiterhin seine bisherige Einspeisevergütung.

Mit der Einspeisevergütung wird der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert, um diese trotz bislang höherer Kosten konkurrenzfähig zu machen. Besitzern etwa von Solaranlagen oder Windrädern wird die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage gültige Vergütung über 20 Jahre hinweg garantiert. Bis vor wenigen Jahren lag die Einspeisevergütung noch über 40 Cent je Kilowattstunde - das machte die Installation einer Solaranlage auf dem eigenen Hausdach auch finanziell zu einer attraktiven Investition.

Solarleistung steigt rasch

Die Vergütungssätze sinken jedes Jahr zum 1. Januar um neun Prozent, zusätzlich werden sie gekürzt, wenn die Leistung neuer Anlagen bestimmte Grenzen überschreitet. Zwischen 1. Oktober 2010 und 30. September 2011 wurden laut Bundesnetzagentur Anlagen mit einer Leistung von 5200 Megawatt hinzugebaut. Da ab 4500 Megawatt zusätzliche sechs Prozentpunkte Kürzung fällig werden, sinkt die Vergütung nun entsprechend um 15 Prozent. Insgesamt ist die Umlagekürzung gestaffelt. Maximal wäre eine Senkung um 24 Prozent möglich gewesen.

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