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RWE sieht Energiewende in Gefahr

RWE sieht Energiewende in Gefahr

16.12.2011, 19:08 Uhr | dapd, dpa, dpa, dapd

RWE sieht Energiewende in Gefahr . Offshore-Windpark in der Nordsee (Quelle: dapd)

Offshore-Windpark in der Nordsee (Quelle: dapd)

Der Energiekonzern RWE hat angesichts des schleppenden Ausbaus der Stromnetze vor einem Scheitern der Energiewende gewarnt. Es bestehe die akute Gefahr, dass das Ziel der Bundesregierung, die Offshore-Wind-Kapazitäten bis 2020 auf eine Leistung von 7600 Megawatt auszubauen, "bei Weitem verfehlt" werde, zitiert der "Spiegel" vorab aus einem Brandbrief des Unternehmens an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).

Massive Probleme bei Netzanschluss von Windparks

Die RWE-Vorstände verwiesen nach den Angaben in dem Schreiben auf massive Verzögerungen beim Anschluss der geplanten Windparks in der Nordsee. So habe der zuständige Netzbetreiber Tennet, der im vergangenen Jahr die Fernleitungen von E.ON übernommen hatte, RWE schriftlich mitgeteilt, dass sich der Anschluss eines für Mitte 2012 vor Helgoland geplanten Offshore-Windparks um bis zu zwölf Monate verzögern könne. Grund dafür seien etwa Probleme mit der aufwendigen Technik.

Allein bei RWE, heißt es laut "Spiegel" in dem Schreiben an die Bundesregierung, entstehe durch die Verzögerung ein Schaden von mehr als 100 Millionen Euro. Eine Verschiebung des Baus sei wegen der schwierigen Logistik kaum möglich.

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RWE fordert Änderung bei EEG-Vergütung

Als Kompensation für den Schaden fordern die Manager die Bundesregierung auf, die EEG-Vergütungen (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für die betroffenen Anlagen zu erhöhen oder zu verlängern. Zudem drohen sie mit einer Schadenersatzklage.

Von den Verzögerungen seien weitere große Offshore-Windparks betroffen, darunter eine geplante E.ON-Anlage. Der Düsseldorfer Konzern will dort nach Angaben eine Milliarde Euro in den Hochsee-Windpark Amrumbank West investieren.

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