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Umfrage: Bürger würden höhere Strompreise in Kauf nehmen

Umfrage: Bürger würden höhere Strompreise in Kauf nehmen

04.01.2012, 11:22 Uhr | dpa-AFX, dapd, dpa-AFX, dapd, t-online.de

Umfrage: Bürger würden höhere Strompreise in Kauf nehmen . Für die Energiewende bedarf es neuer Stromleitungen (Quelle: dapd)

Für die Energiewende bedarf es neuer Stromleitungen (Quelle: dapd)

Für den Ausbau Erneuerbarer Energien würden 61 Prozent der Deutschen höhere Strompreise in Kauf nehmen. Das ergab eine Forsa-Umfrage für den Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Frühere Umfragen ergaben teils noch höhere Werte bei der Bereitschaft, durch höhere Strompreise zur Finanzierung der Energiewende auch selbst etwas beizutragen.

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Deutsche gegenüber Windpark aufgeschlossen

Die repräsentative Befragung von 1000 Bürgern ergab zudem, dass viele Menschen auch den Ausbau von Windparks in ihrer Nachbarschaft mittragen wollen. 54 Prozent der Bürger finden Windräder in direkter Nachbarschaft demnach gut oder sehr gut.

Kaum Vertrauen in Energieriesen

Während nur 13 Prozent der Befragten den großen Energiekonzernen großes Vertrauen entgegen bringen, liegt die Quote bei Stadtwerken bei 43 Prozent. Die Stadtwerke wollen im Zuge der Energiewende ihren Anteil von derzeit rund zehn Prozent an der Stromversorgung bis 2020 verdoppeln.

Kommunen kritisieren Rückstand beim Netzausbau

Die Kommunen warnen derweil vor einem Scheitern der Energiewende und beklagen einen Rückstand beim Netzausbau. "Wenn die Energiewende scheitert, wird das gravierende Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und auch für unseren Wohlstand haben", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Die Deutsche Energieagentur habe einen Netzausbaubedarf von etwa 3600 Kilometer bis 2020 ermittelt.

"Ob wir das wirklich schaffen, ist ungewiss, da der Netzausbau stockt", sagte Landsberg. Es werde übersehen, dass es auch um die regionalen Netze gehe. Hier bestehe ein zusätzlicher Ausbaubedarf von mehr als 196.000 Kilometern. "Schon jetzt gibt es vielerorts Bürgerproteste gegen Trassenführungen, gegen Speicher und auch gegen Windkraftanlagen", sagte Landsberg.

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