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Rösler will Stromerzeuger für Netzkosten zahlen lassen

Energiewende  

Rösler will Stromerzeuger für Netzkosten zahlen lassen

08.05.2012, 10:30 Uhr | dpa-AFX

Rösler will Stromerzeuger für Netzkosten zahlen lassen. Sonnenuntergang hinter einer Stromleitung bei Hannover: Philipp Rösler hat neue Pläne, um den Netzausbau zu beschleunigen (Quelle: dpa)

Sonnenuntergang hinter einer Stromleitung bei Hannover: Philipp Rösler hat neue Pläne, um den Netzausbau zu beschleunigen (Quelle: dpa)

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) plant einem Zeitungsbericht zufolge ein ganzes Bündel von Verordnungen zur Umsetzung der Energiewende und Beschleunigung des Netzausbaus.

Neue Kosten für Stromerzeuger

Einige davon könnten für Haushalte mit Solaranlagen teuer werden, denn die Pläne reichen nicht nur von Erleichterungen für Investitionen in die Offshore-Netze und die Begrenzung der Haftung für deren Betreiber. Geplant ist auch die Beteiligung der Stromerzeuger - auch der Besitzer von Wind- und Photovoltaikanlagen - an den Kosten des Stromnetzes.

Das geht aus einem Diskussionspapier des Ministeriums über "Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Energienetzinfrastruktur" hervor, das der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ") bekannt wurde.

Kosten tragen bisher die Kunden

Um das Stromnetz stabil zu halten, müssen dessen Betreiber Schwankungen von Angebot und Nachfrage ausgleichen. Dafür benötigen sie sogenannte Regelenergie. Die kaufen sie bei Kraftwerksbetreibern ein, die Kosten werden auf die Netzentgelte der Kunden abgewälzt. Rösler will das dem Bericht zufolge ändern.

Die Schwankungen seien Folge des unsteten Angebots und seltener die Folge plötzlicher Nachfrageänderungen. Deshalb sei es "sachgerecht, die Erzeuger von Energie an den Kosten für die Systemdienstleistung, zum Beispiel durch Zahlung eines Entgelts für die Einspeisung ins Übertragungsnetz, angemessen zu beteiligen". Auch könnten so Anreize geschaffen werden, diese Kosten möglichst zu dämpfen. "Hierzu soll die Stromnetzentgeltverordnung entsprechend geändert werden", heißt es der "FAZ" zufolge in dem Papier.

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