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Konzerne könnten zu Kraftwerksreserven gezwungen werden

Konzerne könnten zu Kraftwerksreserven gezwungen werden

16.09.2012, 14:24 Uhr | dapd, t-online.de

Konzerne könnten zu Kraftwerksreserven gezwungen werden. Unrentable Kraftwerke könnten per Gesetz länger am Netz bleiben müssen (Quelle: dapd)

Unrentable Kraftwerke werden womöglich per Gesetz länger am Netz gehalten (Quelle: dapd)

Aus Furcht vor einer möglichen Strom-Knappheit im Winter will die Bundesregierung die Stromversorger notfalls per Gesetz zwingen, unrentable Altkraftwerke weiter zu betreiben. "Die Versorgungssicherheit hat absolute Priorität", zitierte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" (Montag) das Wirtschaftsministerium. Man sei in der Lage "durch schnelle gesetzliche Änderungen die Versorgung sicherzustellen". Das Ministerium bestätigte den Bericht auf Nachfrage.

Konkret geht es demnach um eine Reihe älterer Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten und deren Betrieb sich wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Die Bundesregierung will diese Kraftwerke dennoch als Reserve für die Sicherung der Stromversorgung bereithalten.

Verhandlungen bisher ohne Ergebnis

Über die Bedingungen dafür verhandele die Bundesnetzagentur bislang erfolglos mit den Energiekonzernen. Offenbar sei ein Gesetz nötig, um die Abschaltung konventioneller Kraftwerke zu verhindern, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktionen, Joachim Pfeiffer (CDU), dem "Spiegel" zufolge.

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Konkrete Beispiele für betroffene Kraftwerke wurden in dem Bericht nicht genannt. Eine Anlage könnte aber beispielsweise das Gaskraftwerk Emden des norwegischen Energiekonzerns Statkraft sein. Er hatte bereits im Februar mitgeteilt, auf einen geplanten Neubau zu verzichten und die alte Anlage abzuschalten. Auf dem Spotmarkt stünden hohe Gaspreise niedrigen Strompreisen gegenüber, hatte Statkraft damals erklärt.

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