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Presse: Regierung begräbt Steuerbonus für Gebäudesanierung

Regierung begräbt offenbar Steuerbonus für Gebäudesanierung

24.10.2012, 09:46 Uhr | AFP, dpa-AFX

Presse: Regierung begräbt Steuerbonus für Gebäudesanierung. Infrarot-Thermographie eines Mehrfamilienhauses in Stuttgart (Quelle: imago images)

Infrarot-Thermographie eines Mehrfamilienhauses in Stuttgart (Quelle: imago images)

Rückschlag für Hausbesitzer: Wegen des Widerstands der Länder begräbt die Bundesregierung einem Pressebericht zufolge die geplante steuerliche Förderung der Gebäudesanierung. Stattdessen wolle der Bund Eigentümern im Alleingang einen Zuschuss zahlen, wenn diese ihre Häuser energetisch sanieren, berichtete die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Regierungskreise.

Millionen für die Gebäudesanierung

Für den Zuschuss sollten ab dem Jahr 2014 acht Jahre lang jeweils 300 Millionen Euro bereitgestellt werden. "Ziel ist eine ähnliche Förderung wie im ursprünglichen Konzept", hieß es demnach in Regierungskreisen. Die Länder hatten sich aus Furcht vor Einnahmeverlusten gegen geplante Steuervorteile für Immobilienbesitzer gesträubt, die den Energieverbrauch ihrer Häuser verringern wollen.

Die energetische Gebäudesanierung ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Bund und Länder streiten jedoch seit mehr als einem Jahr über die Verteilung der Kosten.

Ursprünglich 1,5 Milliarden Steuer-Zuschüsse geplant

Die Bundesregierung hatte in Verbindung mit den Beschlüssen zu Atomausstieg und Energiewende beschlossen, die Mittel für die energetische Gebäudesanierung zunächst für die Jahre 2012 bis 2014 auf jährlich 1,5 Milliarden Euro aufzustocken.

Die zusätzliche steuerliche Absetzbarkeit sollte noch einmal rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr ausmachen.

Geld aus dem Energie- und Klimafonds

Nach Informationen der "FTD" soll jetzt das Zuschuss-Programm mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds (EKF) finanziert werden. Dort würden Mittel frei, weil im Gegenzug die sogenannte Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen ab 2014 aus dem allgemeinen Bundeshaushalt finanziert werden solle.

Dies sei im Grundsatz beschlossen, hieß es weiter. Die Details müssten aber noch festgelegt werden.

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