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Trotz Atomausstieg: Deutschland bleibt Stromexporteur

Trotz Atomausstieg: Deutschland bleibt Stromexporteur

07.11.2012, 09:27 Uhr | dpa-AFX, dapd, t-online.de

Trotz Atomausstieg: Deutschland bleibt Stromexporteur. Deutschland hat den Wegfall von acht Atomkraftwerken komplett kompensiert (Quelle: dapd)

Deutschland hat den Wegfall von acht Atomkraftwerken komplett kompensiert (Quelle: dapd)

Ungeachtet des Atomausstiegs haben die Stromkonzerne in Deutschland auch in diesem Jahr wieder unter dem Strich eine deutliche Menge Strom exportiert. Das berichtet die "Badische Zeitung" unter Berufung auf Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Demnach überstiegen die deutschen Stromausfuhren die Importe seit Jahresbeginn um etwa 17 Milliarden Kilowattstunden.

Grundlage für die Berechnung sind Daten der Übertragungsnetzbetreiber. Warnungen der Energiekonzerne, Deutschland werde durch den Atomausstieg zum Stromimportland und dabei auch abhängig von ausländischem Atomstrom, hätten sich somit im ersten vollständigen Jahr nach Abschaltung von acht Atomkraftwerke nicht bewahrheitet.

Strom von zwei Atomkraftwerken

Stattdessen sei seit Anfang Januar die Produktionsmenge von zwei Atomkraftwerken oder drei mittelgroßen Kohleblöcken ins Ausland geflossen. Größte Abnehmer waren dem Bericht zufolge die Niederlande, die Schweiz und Österreich.

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Es habe mehrere Wochen gegeben - zuletzt im Oktober -, in denen Deutschland durchgehend Strom exportiert habe. Der Stromüberschuss sei größer gewesen, als in manchen Jahren vor dem Atomausstieg, schrieb die Zeitung. Gründe seien ein Plus beim Kohlestrom und der Ausbau des Ökostroms gewesen.

Rösler dämpft Euphorie bei Desertec

Die Bundesregierung ist derweil zunehmend skeptisch, was die zügige Realisierung des Wüstenstromprojekts Desertec angeht. Unmittelbar vor der am heutigen Mittwoch beginnenden Jahreskonferenz der Desertec Industrial Initiative sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Ich warne vor zu viel Euphorie." Die Bundesregierung sei zwar grundsätzlich bereit, ein in Marokko geplantes Pilotprojekt zu unterstützen.

Noch seien aber einige Fragen offen, schränkte der Vizekanzler ein. So sei es eine Herausforderung, die Netzstrukturen von Nordafrika nach Europa aufzubauen. Ferner zähle zu den "grundlegenden Voraussetzungen für die Umsetzung das Einverständnis der Länder, in denen der Strom eingespeist wird", erklärte der FDP-Vorsitzende.

Offen sei zudem, "wie wir uns zusammen mit anderen interessierten EU-Mitgliedstaaten und der EU-Kommission an der Finanzierung des Pilotprojekts beteiligen", sagte Rösler. Dies müsse noch geklärt werden.

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