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Stromanbieter zocken Kunden ab: 2,1 Milliarden Euro zuviel berechnet

Stromkonzerne kassieren Milliarden zu viel

22.11.2012, 08:36 Uhr | dpa-AFX

Stromanbieter zocken Kunden ab: 2,1 Milliarden Euro zuviel berechnet. Energie: Stromkonzerne kassieren 2,1 Milliarden Euro zu viel (Quelle: imago images)

Strom und Gas: Angesichts steigender Kosten ist ein Anbietervergleich wichtig (Quelle: imago images)

Die Stromkonzerne in Deutschland stellen ihren Kunden 2,1 Milliarden Euro zu viel in Rechnung. Das schreibt die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Energieverbraucher. Den Zahlen zufolge dürften die Strompreise aufgrund der staatlich veranschlagten Mehrkosten durch die Energiewende Anfang 2010 nur um sechs Prozent statt wie im Durchschnitt angekündigt zwölf Prozent steigen.

Stromkunden werden abkassiert

Aribert Peters, Chef des Bundes der Energieverbraucher, sagte der Zeitung: "Die Konzerne reden sich mit den Mehrkosten durch die Energiewende raus. Gerechtfertigt wären aber nur sechs statt der unverschämten zwölf Prozent Preisaufschlag. Die Stromkunden werden dreist mit 2,1 Milliarden Euro abkassiert."

140 Euro Mehrkosten für einen Vier-Personen-Haushalt

So würden zwölf Prozent Preiserhöhung für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden Strom Mehrkosten von 140 Euro verursachen. Nur die Hälfte davon sei mit den Kosten der Energiewende zu erklären.

560 Stromversorger erhöhen im Januar die Preise

Immer mehr Stromversorger geben derweil Preiserhöhungen für Januar 2013 bekannt. Innerhalb nur eines Tages ist ihre Zahl von 388 auf 560 gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass die Anbieter ihre Preisänderungen sechs Wochen vorher bekanntgeben müssen. Damit endet an diesem Donnerstag die Frist für Preiserhöhungen zum 1. Januar 2013.

Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox sind allein im Januar 30,6 Millionen Haushalte betroffen. In unserer Übersicht erfahren Sie, welche Versorger in Ihrem Bundesland so kräftig an der Schraube drehen. Unser Stromrechner hilft Ihnen, einen günstigeren Anbieter zu finden.

Altmaier kritisiert geplante Strompreiserhöhungen

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat indesssen die geplanten Strompreiserhöhungen als teilweise ungerechtfertigt kritisiert. "Viele Stromversorger liegen mit ihrer Erhöhung deutlich über der Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Umlage", sagte Altmaier. "Das ist schwer zu verstehen, weil die Börsenstrompreise seit dem letzten Jahr auf breiter Front gesunken sind", betonte der Minister mit Blick auf die Einkaufspreise, die dank mehr Wind- und Solarstrom zum Teil deutlich gesunken sind.

Am Mittwochabend hatte Altmaier nach einem Runden Tisch mit Wirtschaft und Verbraucherschützern den Startschuss für ein neues Stromsparportal gegeben. Unter www.die-stromsparinitiative.de können sich Bürger ab sofort über ihren Stromverbrauch, Tipps zum Sparen und den nächsten Energiesparberater in ihrer Nähe informieren.

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