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Vattenfall will Milliarden-Schadenersatz von Deutschland

Vattenfall will Milliarden-Schadenersatz von Deutschland

21.12.2012, 13:16 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Vattenfall will Milliarden-Schadenersatz von Deutschland. Vattenvall hat durch den Atomausstieg Deutschlands Einbußen hinnehmen müssen (Quelle: dapd)

Vattenvall hat durch den Atomausstieg Deutschlands Einbußen hinnehmen müssen (Quelle: dapd)

Nach E.ON und RWE jetzt auch Vattenfall: Der schwedische Energiekonzern verlangt nach Medienangaben aus der deutschen Staatskasse rund 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz für den Atomausstieg. Die Stockholmer Wirtschafts-Tageszeitung "Dagens Industri" nannte die Zahl ohne Angaben von Quellen.

Krümmel und Brunsbüttel abgeschaltet

Vattenfall wollte sich dazu zunächst nicht äußern. Schwedens Finanzmarktminister Peter Norman äußerte in dem Blatt Zustimmung zum Vorgehen des Staatskonzerns: "Ich bin informiert und finde es angemessen, dass Vattenfall Forderungen an den deutschen Staat wegen verminderter Einnahmen aus der Kernkraft stellt."

Vattenfall betreibt die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel in Schleswig-Holstein, die seit längerem abgeschaltet sind. Die Forderung des Unternehmens nach Schadenersatz wegen der dauerhaften Stilllegung durch den deutschen Atomausstieg hat das Unternehmen bei einem nichtöffentlichen US-Schiedsgericht eingereicht.

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Auch andere Stromversorger fordern Schadenersatz

Unternehmenssprecher Ivo Banek sagte zu der aus Stockholm gemeldeten Streitsumme von umgerechnet 3,5 Milliarden Euro: "Wir haben uns bisher nicht zu der Schadenshöhe geäußert und wollen das auch weiter so halten." Vattenfall gehört in Deutschland zu den vier größten Stromversorgern.

Branchenführer E.ON verlangt von der Bundesregierung mindestens acht Milliarden Euro und der Konkurrent RWE mindestens zwei Milliarden Euro Schadenersatz für den Atomausstieg.

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