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Energieverband: "Schwarze Schafe" an den Pranger!

Energieverband: "Schwarze Schafe" an den Pranger!

24.01.2013, 13:32 Uhr | dpa, t-online.de - sia

Energieverband: "Schwarze Schafe" an den Pranger!. Unseriösen Stromanbieter soll das Handwerk gelegt werden (Quelle: dapd)

Unseriösen Stromanbieter soll das Handwerk gelegt werden (Quelle: dapd)

Trotz der um im Schnitt zwölf Prozent gestiegenen Strompreise zögern die Verbraucher in Deutschland damit, den Anbieter zu wechseln. Schuld daran sind einige "schwarze Schafe" der Branche. Das zumindest meint der Bundesverband neuer Energieanbieter (BNE). Die Experten fordern daher eine Art öffentlichen Pranger für unseriöse Stromanbieter, damit Verbraucher bei einem Wechsel vor Überraschungen geschützt werden.

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Ruf der Branche leidet

"Es kann doch nicht sein, dass das Gebaren einer Handvoll unseriöser Firmen derart den Ruf des Wettbewerbes ramponiert und damit das Angebot von mittlerweile über 800 zuverlässigen Energieversorgern massiv diskreditiert", betonte BNE-Geschäftsführer Robert Busch in Berlin.

Thomas Kunde, Geschäftsführer der 2011 in Berlin eingerichteten Schlichtungsstelle Energie bestätigt: "Rund 56 Prozent der Schlichtungsanträge betreffen allein zwei Unternehmen, die ihre Vertragsabschlüsse nahezu ausschließlich über das Internet generieren. Hier wird deutlich, welche Unternehmen Wert auf Service und Kundenbetreuung legen und welche nicht.“

Schlichtungsstelle soll Namen veröffentlichen

Die Namen von "schwarzen Schafen" sollten durch die Schlichtungsstelle Energie veröffentlicht werden. "Die Schlichtungsstelle macht gute Arbeit, aber sie könnte durch höhere Transparenz schon im Vorfeld dafür sorgen, dass für Kunden Probleme vermieden werden und so eine Schlichtung erst gar nicht nötig wird", sagte Busch. Diese müsse die Namen jener Anbieter öffentlich machen, die für den Großteil der Streitigkeiten verantwortlich seien.

Und der Bedarf an Information ist groß: Rund 14.000 Anfragen sind bei der Schlichtungsstelle eingegangen, seit diese ihre Arbeit aufgenommen hat. Der größte Teil der Beschwerden (45 Prozent) betrifft nach den Angaben die Abrechnung, in 39 Prozent geht es um vertragliche Streitigkeiten wie die Vertragslaufzeit, Boni oder den Ausstieg aus dem Vertrag. Zehn Prozent der Anfragen drehen sich um das Thema Lieferantenwechsel.

Hilfe-Option für private Stromkunden

Die Unterstützung der Schlichtungsstelle können alle privaten Stromkunden in Anspruch nehmen, die sich mit ihren Anliegen zunächst an ihren Anbieter gewandt haben. Werden sich Kunde und Versorger nicht einig, kann die Schlichtungsstelle angerufen werden. Die Unternehmen sind dann verpflichtet, an der Schlichtung teilzunehmen. Für die Verbraucher ist das Verfahren in der Regel kostenlos.

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