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Strom dürfte wieder teurer werden

Strom dürfte wieder teurer werden

23.04.2013, 09:33 Uhr | dpa

Strom dürfte wieder teurer werden. Die Strompreise dürften weiter steigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Strompreise dürften weiter steigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nachdem die Verhandlungen über die Einführung einer Strompreisbremse vor kurzem gescheitert sind, drohen Stromkunden wieder höhere Preise. Grund ist ein möglicher Anstieg der Ökostromumlage (EEG-Umlage) im Herbst: Die Deutsche Energieagentur (Dena) rechnet laut "Bild"-Zeitung mit einer Steigerung um bis zu einem Cent.

Experte: Entwicklung bei Strom "fatal"

Der Chef der Agentur, Stefan Kohler, sagte der Zeitung, dass die Umlage von 5,3 Cent je Kilowattstunde auf bis zu 6,3 Cent steigen dürfte. Köhler bezeichnete die Entwicklung gegenüber "Bild" als fatal.

Andere Schätzungen sind sogar noch pessimistischer: Die EEG-Umlage könnte laut Bundesumweltministerium dieses Jahr von 5,28 auf 7 Cent je Kilowattstunde steigen. Auf einen 3-Personen-Haushalt kämen in diesem Fall Mehrkosten von 68 Euro im Jahr hinzu.

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Rösler gibt Opposition die Schuld

Regierung und Opposition geben sich derweil gegenseitig die Schuld am erwarteten Anstieg des Strompreises im Wahljahr. "Am Ende tragen die rot-grün regierten Länder die Verantwortung", sagte ein Sprecher von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) Rösler. Vor allem die Grünen seien nicht bereit gewesen für Zugeständnisse, um die üppigen Subventionen für Ökostromanbieter zu kürzen.

Opposition zu Verhandlungen bereit

Grünen-Chef Cem Özdemir meinte, das Scheitern gehe auf mangelnde Einigkeit in der Regierung und mangelnde Tauglichkeit der Vorschläge Altmaiers zurück. Die SPD zeigte sich aber zu weiteren Verhandlungen bereit. "Unsere Hand ist ausgestreckt", sagte Fraktionsvize Hubertus Heil.

Bremse für Steigerung der Ökostrom-Förderung

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte die Strompreisbremse Ende Januar vorgeschlagen, um die Verbraucher von ständig steigenden Strompreisen zu entlasten. Danach sollte die Umlage zur Förderung von Strom aus Sonne, Wind und Biomasse 2014 auf dem Niveau dieses Jahres eingefroren werden. Ab 2015 sollte sie nur noch um maximal 2,5 Prozent pro Jahr steigen. Strittig war jedoch die Finanzierung.

Wird Strom im Einkauf wie aktuell immer billiger, wächst paradoxerweise die im Strompreis enthaltene Umlage zur Förderung von Wind- und Solarstrom. Denn gezahlt werden muss die Differenz zwischen dem für den Strom erzielten Preis und dem festen Vergütungssatz für jede Kilowattstunde Solar- oder Windstrom.

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