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Fracking in Deutschland stößt bei vielen Bürgern auf Bedenken

Umfrage: Fracking stößt bei vielen Deutschen auf Bedenken

06.06.2013, 14:07 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Fracking in Deutschland stößt bei vielen Bürgern auf Bedenken. In Deutschland tobt ein Streit über die Folgen von Fracking (Quelle: picture alliance)

In Deutschland tobt ein Streit über die Folgen von Fracking (Quelle: picture alliance)

Das umstrittene Fracking zur Gasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten stößt einer Umfrage zufolge bei vielen Deutschen auf Bedenken. Demnach befürchten 78 Prozent der Befragten, beim Fracking könnten giftige Flüssigkeiten in das Grundwasser gelangen. 90 Prozent meinten, Fracking sollte nur unter strengen Umweltauflagen gestattet werden. Das geht aus einer Forsa-Umfrage unter mehr als 1000 Bürgern hervor, aus der die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) zitiert.

Fracking eine Option

Doch abgesehen von dieser "Umwelt-Hürde" werde die Energiegewinnung mit Hilfe von Fracking "durchaus als eine erwägenswerte Möglichkeit der Deckung des Energiebedarfs in Deutschland gesehen", heißt es in der Studie. Fast jeder zweite der Befragten (48 Prozent) sehe Fracking als Option, um den Energiebedarf in Deutschland in Zukunft zu sichern - jedoch unter strengen Umwelt-Auflagen. Denn der Studie zufolge seien nur 19 Prozent aller Bürger in Deutschland davon überzeugt, dass der deutsche Energiebedarf ausschließlich durch erneuerbare Energien gedeckt werden kann.

Für die Einfuhr von Gas hätten sich dagegen 60 Prozent ausgesprochen und 54 Prozent seien für die Nutzung der heimischen Stein- und Braunkohle. Für den Import von Öl plädierten der Umfrage zufolge hingegen lediglich 44 Prozent der Deutschen, berichtet die "WAZ".

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Auftraggeber der Studie war die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik, die zur Frage der Akzeptanzkrise industrieller Großprojekte forscht.

Gesetzentwurf gescheitert

Erst kürzlich ist ein Gesetzentwurf der schwarz-gelben Regierung zur Neuregelung der Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten gescheitert. Die Unionsfraktion im Bundestag hatte entschieden, den Entwurf nicht mehr in dieser Wahlperiode einzubringen, teilte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) mit.

Beim Fracking wird Wasser mit Chemikalien unter hohem Druck in das Gestein gepresst, so dass die Ausbeute deutlich höher wird. Kritiker befürchten, dass der Einsatz von gefährlichen Stoffen zu unvertretbaren und nicht beherrschbaren Risiken für die Umwelt führt. In den USA hat der flächendeckende Einsatz dieser Technik zu einer deutlich höheren Gasförderung und einem massiven Rückgang der Preise für Erdgas geführt.

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