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Angela Merkel will galoppierende Ökostrompreise einfangen

Merkel will galoppierende Strompreise einfangen

12.06.2013, 11:34 Uhr | dpa, t-online.de

Angela Merkel will galoppierende Ökostrompreise einfangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel will nicht, dass der Strompreis weiter steigt (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel will nicht, dass der Strompreis weiter steigt (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaltet zusehends in den Wahlkampfmodus. Beim BDI-Industrietag in Berlin versprach sie, die rasant steigenden Ökostrom-Kosten in den Griff bekommen zu wollen, sollte sie Kanzlerin bleiben. Die Wirtschaft müsse im Wettbewerb gerade mit den USA entlastet werden: "Das kann ich versprechen." Zuletzt waren Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Opposition für eine "Strompreisbremse" aber gescheitert.

Auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) warnte vor einem "Orkan" an Strompreiserhöhungen: "Wir müssen an die Strompreise ran, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken." Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, betonte, viele Firmen seien wegen der Energiewende verunsichert. Es sei Zeit für einen "Stromkosten-Stopp".

Merkel-Regierungen nicht für sinkende Strompreise bekannt

Seit Merkel 2005 Kanzlerin wurde hat sich die durchschnittliche Stromrechnung eines deutschen Haushalts fast um die Hälfte erhöht - von damals rund 54 Euro monatlich auf zuletzt über 75 Euro im Monat bei einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden. Seitdem ist die EEG-Umlage für Ökostrom von 0,7 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde gestiegen und hat sich damit fast verachtfacht. 2007 erhöhte die damalige Große Koalition darüber hinaus die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent, was den Strom weiter verteuerte. Noch im Jahr 2000 musste ein Haushalt nur 40 Euro monatlich für die gleiche Menge an Kilowattstunden bezahlen.

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