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Energiekosten knabbern am Freizeitbudget der Deutschen

Umfrage: Energiekosten knabbern am Freizeitbudget

18.06.2013, 07:53 Uhr | t-online.de - jbü

Energiekosten knabbern am Freizeitbudget der Deutschen. Wenn die Energiekosten steigen, muss an anderer Stelle gespart werden (Quelle: imago/Action Pictures)

Wenn die Energiekosten steigen, muss an anderer Stelle gespart werden (Quelle: imago/Action Pictures)

Strom ist in Deutschland teuer wie nie: 28,5 Cent zahlen Privatverbraucher im Schnitt für die Kilowattstunde (kWh). Ob und wie die Bürger ihr Verhalten an die steigenden Energiekosten anpassen, ist dabei sehr wichtig. Schließlich soll die deutsche Energiewende Klima und Umwelt entlasten. Eine Studie der CreditPlus-Bank hat diese Folgen untersucht. Fazit: Energiesparen wird zum Sport, von Altgeräten will sich deswegen aber nur ein Drittel der Befragten trennen. Haushalte mit geringem Einkommen sparen dagegen in der Freizeit, um Strom und Wärme weiter bezahlen zu können.

Nur 19 Prozent ändern gar nichts an ihrem Verhalten

Für das Prestige-Projekt der deutschen Energiewende zahlen vor allem Privatverbraucher einen immer höheren Preis. Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in seiner jüngsten Strompreis-Analyse ermittelt hat, sind dafür besonders Steuern und staatliche Abgaben verantwortlich. Sie sind demnach in diesem Jahr um rund 25 Prozent gestiegen - insgesamt gehen so 31,6 Milliarden Euro an den Fiskus. Seit Angela Merkel 2005 Kanzlerin wurde, hat sich die Höhe der durchschnittlichen Stromrechnung verdoppelt.

Nur 19 Prozent sagen angesichts dieser Entwicklung, ihr Konsumverhalten sei völlig unverändert geblieben. Die Mehrheit der 2000 Befragten im repräsentativen Verbraucherindex (54 Prozent) nutzt dagegen Energiesparmaßnahmen - mit dem Ziel, am Lebensstandard keine Abstriche machen zu müssen.

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Investieren in neue Technik? Die Mehrheit sagt Nein

Für 25 Prozent der Teilnehmer scheint das nicht zu reichen. Sie stimmen der Aussage zu, angesichts der steigenden Kosten weniger für Konsumgüter und ihre Freizeitaktivitäten auszugeben. Wenig überraschend trifft das offenbar verstärkt Geringverdiener: 40 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1500 Euro machen Einschnitte wegen der Energie.

Neue und sparsamere Technik zu kaufen, die umgekehrte Herangehensweise, ist dagegen nur für ein Drittel der Teilnehmer das Mittel der Wahl. Hier sind es mit 42 Prozent vor allem die Besserverdienenden (3500 Euro Nettoeinkommen oder höher), die am ehesten zustimmen.

Für die große Mehrheit, nämlich 86 Prozent, ist es dagegen gar keine Option, neue Geräte oder Verbesserungen wie Isolierfenster über einen Kredit anzuschaffen. Diese Zahl ist über Zielgruppen wie Geschlecht, Alter, Bildung oder Einkommen relativ konstant. Die höchste Zustimmung (15 Prozent) findet eine Kreditfinanzierung bei großen Haushalten (fünf Personen und mehr) und solchen mit mittlerem Einkommen.

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