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Massiver Anstieg der Ökostrom-Umlage befürchtet

Massiver Anstieg der Ökostrom-Umlage droht

28.06.2013, 09:11 Uhr | SKO, rtr

Massiver Anstieg der Ökostrom-Umlage befürchtet. Der Ausbau der erneuerbaren Energien beschert den Stromkosten steigende Kosten (Quelle: imago/caro)

Der Ausbau der erneuerbaren Energien beschert den Stromkosten steigende Kosten (Quelle: imago/caro)

Der Ausbau der erneuerbaren Energien dürfte die Stromkunden künftig deutlich teurer zu stehen kommen als bislang. Einem Zeitungsbericht zufolge wird die Ökostrom-Umlage im kommenden Jahr um rund ein Viertel auf rund 6,5 Cent pro Kilowattstunde steigen und die Energiepreise damit weiter kräftig nach oben treiben.

Drei Milliarden Euro Mehrkosten

Grund für den Anstieg sei der kräftige Ausbau der Stromerzeugung aus Solar- und Windkraftanlagen, der über die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert wird. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld der Bundesnetzagentur. Die Erhöhung der Umlage werde privaten Verbrauchern und Firmen Mehrkosten von rund drei Milliarden Euro bescheren.

Generalrevision des EEG gefordert

Der automatische Anstieg der EEG-Umlage durch den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen mit der Folge steigender Strompreise sorgt seit längerem für heftige Kritik und Sorge. Erst in dieser Woche hatte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) eine Generalrevision des EEG gefordert, um den Strompreisanstieg zu begrenzen, was etwa Wirtschaftsminister Philipp Rösler seit langem fordert.

Auch Altmaier warnt vor Anstieg

Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte Anfang Juni davor gewarnt, dass der starke Ausbau der erneuerbaren Energien den Geldbeutel der Stromverbraucher in den kommenden Jahren weiter belasten werde und verwies auf einen Anstieg auf "sechs bis sieben Cent" pro Kilowattstunde im kommenden Jahr.

Merkel für Reform der Ökostrom-Förderung

Derweil hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Reform der Ökostrom-Förderung als eine der dringlichsten Aufgaben gleich nach der Bundestagswahl im September bezeichnet.

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