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Solarbranche: Peking senkt Mehrwertsteuer für Solarfirmen

Solarbranche  

Peking senkt Mehrwertsteuer für Solarfirmen

30.09.2013, 14:50 Uhr | rtr, AFP

Solarbranche: Peking senkt Mehrwertsteuer für Solarfirmen. Chinas Solarbranche leidet unter Überkapazitäten (Quelle: Reuters)

Chinas Solarbranche leidet unter Überkapazitäten (Quelle: Reuters)

Der Handelsstreit mit der Europäischen Union hat auch Chinas Solarfirmen erheblich zugesetzt. Nun kündigte Peking Steuererleichterungen für die Unternehmen an: Ab Dienstag werde die Mehrwertsteuer für Hersteller von Photovoltaik-Produkten um 50 Prozent gesenkt, hieß es auf der Website des chinesischen Finanzministeriums.

Chinas Solarfirmen sitzen auf Schuldenberg

Die verringerte Mehrwertsteuer gelte bis Ende 2015. China sitzt auf einem Berg von Solarprodukten, weil die Exportzahlen in Folge des Handelsstreits mit der Europäischen Union und den USA zurückgegangen sind. Die Firmen plagen Milliardenschulden.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte die chinesische Gesellschaft für Erneuerbare Energie, wonach die zehn führenden Unternehmen der Branche mit bis zu 100 Milliarden Yuan (gut zwölf Milliarden Euro) verschuldet sind.

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Kompromiss im Handelsstreit mit China

In dem Handelsstreit wurde Peking vorgeworfen, dass chinesische Firmen die europäische Konkurrenz mit Billigeinfuhren übervorteilen, und zwar mithilfe illegaler Subventionen und Dumpings. Der Konflikt drohte Anfang Juni zum Handelskrieg zu werden. Eine Eskalation wurde im Juli verhindert, als sich China und die EU auf einen Kompromiss einigten.

Die chinesische Seite verpflichtete sich, für eine bestimmte Menge von Solarmodulen in Europa einen Mindestpreis zu verlangen. Dies gilt laut EU bis 2015.

China will überflüssige Hersteller "eliminieren"

China hatte 2011 Solarmodule im Wert von 35,8 Milliarden Dollar (26,5 Milliarden Euro) exportiert, mehr als 60 Prozent davon in die EU. Im Gegenzug importierte die Volksrepublik für 7,5 Milliarden Dollar Solarprodukte und Rohmaterialien. Nach Angaben von Xinhua werden die Maßnahmen zur Ankurbelung des heimatlichen Solarmarktes nicht reichen, um die Überkapazitäten abzubauen.

"Trotz der politischen Unterstützung sind die Perspektiven für die aufgeblähte Solarindustrie düster", hieß es. Einige Hersteller müssten "eliminiert" werden.

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