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Experte befürchtet steigenden Strompreis durch Offshore-Einigung

Experte warnt  

Offshore-Einigung treibt den Strompreis in die Höhe

22.11.2013, 13:36 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Experte befürchtet steigenden Strompreis durch Offshore-Einigung. Offshore-Windparks: Verbraucherschützer befürchten die "teuerste Form einer Seebestattung" (Quelle: imago/dean pictures)

Offshore-Windparks: Verbraucherschützer befürchten die "teuerste Form einer Seebestattung" (Quelle: dean pictures/imago)

Nachdem sich Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen auf bessere Förderbedingungen für Windparks in Nord- und Ostsee verständigt haben, befürchten Verbraucherschützer dadurch steigende Strompreise. Nach Berechnungen des Energieexperten der Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel, drohen bis zum Jahr 2020 jährliche Gesamtkosten von bis zu 4,5 Milliarden Euro.

Nach dem Willen der Verhandlungspartner soll das derzeit bis 2017 befristete Modell mit einer Anfangsvergütung von 19 Cent je Kilowattstunde um zwei Jahre verlängert werden. Dadurch könne das Ausbauziel, das von 10.000 auf 6500 Megawatt gesenkt wurde, noch bis 2020 erreicht werden.

Offshore-Kosten von bis zu 75 Euro im Jahr

Die auf den Strompreis abgewälzte Summe werde sich dadurch der Marke von 30 Milliarden Euro im Jahr nähern, befürchtet Krawinkel. 2014 werden es 23,5 Milliarden Euro sein. Zusammen mit den Stromtransportkosten drohen Haushalten jährliche Offshore-Kosten von bis zu 75 Euro, sagte der Experte.

Eigentlich ist es erklärtes Ziel von Union und SPD, den Strompreisanstieg durch eine Ökostrom-Förderreform zu bremsen. Aus Krawinkels Sicht könnte dies nun aber konterkariert werden: "Die gleiche Leistung mit konventioneller Windkraft an Land kostet ein Fünftel", sagte er dem Energie-Fachportal "Bizzenergytoday.com".

"Teuerste Form der Seebestattung"

"Es ist wie beim Transrapid: Klar, er war etwas schneller. Aber der Nutzen stand in keinem Verhältnis zu den enormen Kosten im Vergleich zu konventionellen Hochgeschwindigkeitszügen." Die Anlagen stünden einfach zu weit draußen und zu tief im Meer. "Ich fürchte, wir erleben bald die teuerste Form einer Seebestattung von technologischen Machbarkeitsphantasien", sagte Krawinkel

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