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Heizkostenabrechnung 2013: Viele Mieter dürfen auf Rückzahlungen hoffen

Heizkostenprognose 2013  

Viele Mieter dürfen auf Rückzahlungen hoffen

16.01.2014, 15:09 Uhr | t-online.de - sia

Heizkostenabrechnung 2013: Viele Mieter dürfen auf Rückzahlungen hoffen. Die aktuellen Heizkostenabrechnungen von Mietern, die mit Öl heizen, werden wohl niedriger ausfallen als befürchtet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die aktuellen Heizkostenabrechnungen von Mietern, die mit Öl heizen, werden wohl niedriger ausfallen als befürchtet (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gute Nachricht für zahlreiche Mieter und auch Immobilieneigentümer in Deutschland: Die Jahresabrechnung ihrer Heizkosten für 2013 dürfte manchen positiv überraschen. Wer mit Öl heizt, darf sogar auf Rückzahlungen hoffen. Bürger hingegen, die zum Heizen ihrer Wohnung Gas oder Fernwärme nutzen, müssen damit rechnen, noch einmal für die Wärme im letzten Jahr zur Kasse gebeten zu werden. Das hat die aktuelle Heizkostenprognose des Deutschen Mieterbundes (DMB) ergeben.

Wer mit Fernwärme heizt, zahlt drauf

Wer seine vier Wände mit einer Ölheizung warm hält, wird nach den Zahlen des DMB möglicherweise sogar Geld zurückerhalten. Seine Rechnung für eine 70 Quadratmeter große Wohnung liegt demnach bei 978 Euro und damit etwa zwölf Euro unter der von 2012.

Für eine vergleichbare, mit Fernwärme beheizte Wohnung müssen im Durchschnitt 931 Euro an Heizkosten für das Jahr 2013 gezahlt werden. Das sind 71 Euro mehr als noch im Jahr 2012. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Gasheizung kostete den Experten zufolge 2013 voraussichtlich 820 Euro, das ist ein Anstieg von 50 Euro im Vergleich zum Vorjahr.


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Heizkostenprognose 2013

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Quelle: Deutscher Mieterbund


Vorauszahlung entscheidend

Allerdings wies DMB-Sprecher Ulrich Ropertz im Gespräch mit t-online.de darauf hin, dass es von der individuell geleisteten Vorauszahlung abhänge, ob eine Nachzahlung fällig werde oder eine Rückerstattung zu erwarten ist. Dabei spiele eine entscheidende Rolle, ob der Vermieter die Vorauszahlung nach dem kalten Winter 2012 angepasst habe oder nicht. Sei das nicht geschehen, müssen Betroffene demnach unter Umständen damit rechnen, noch einmal zur Kasse gebeten zu werden.

Von den rund 40 Millionen Wohnungen in der Bundesrepublik (Miet- und Eigentumswohnungen) würden etwas mehr als 49 Prozent mit Gas beheizt, 29 Prozent mit Öl und rund 13 Prozent mit Fernwärme, erklärte Ropertz.

Kalter Winter lässt Energieverbrauch klettern

Der Energiebedarf und -verbrauch im Jahr 2013 ist nach DMB-Schätzungen um rund fünf Prozent gestiegen. Hauptgrund dafür war laut dem Mieterbund der kalte und lange Winter Anfang 2013. Bis Mai habe vielfach geheizt werden müssen, im Vergleich zu 2012 sei der Heizenergieverbrauch in dieser Zeit um rund 14 Prozent nach oben geklettert.

Von September bis Dezember 2013 musste dagegen nach den Angaben aufgrund relativ milder Temperaturen weniger geheizt werden als im Vergleichszeitraum 2012. Gleichzeitig hätten Mieter von weitgehend stabilen Energiepreisen im vergangenen Jahr profitiert, erklärt der Mieterbund.

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Mieter kommen mit blauem Auge davon

Der Preis für Gas sei im Jahresdurchschnitt nur um etwa 1,2 Prozent gestiegen, Fernwärme dagegen um etwa 3,1 Prozent teurer geworden. Der Ölpreis sank sogar um rund sechs Prozent. Damit würde die Heizkostenabrechnung für 2013 nicht so hoch ausfallen, wie noch im Herbst des vergangenen Jahres geschätzt, erklärte der Mieterbund. Die Experten hatten im Oktober einen Anstieg der Heizkosten um bis zu 18 Prozent prognostiziert.

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