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Solar-Boom zu Pfingsten: Stromnetz-Betreiber an Feiertagen vor Problem

Solar-Boom zu Pfingsten  

Stromnetz-Betreiber an Feiertagen vor Problem

06.06.2014, 13:58 Uhr | rtr

Solar-Boom zu Pfingsten: Stromnetz-Betreiber an Feiertagen vor Problem. Wegen des schönen Pfingst-Wetters liefern Solaranlagen voraussichtlich ihre volle Power (Quelle: dpa)

Wegen des schönen Pfingst-Wetters liefern Solaranlagen voraussichtlich ihre volle Power (Quelle: dpa)

Am Pfingstwochenende steht das deutsche Stromnetz vor einer besonderen Belastungsprobe: Wegen der Feiertage dürfte der Verbrauch insbesondere durch die Industrie auf den niedrigsten Wert des Jahres fallen. Zugleich drücken wegen des strahlenden Sonnenscheins die Solaranlagen ihre ganze Leistung ins Netz. "Eine solche Wetterlage ist für die Netzbetreiber eine Herausforderung", sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet.

Die Unternehmen würden die Lage genau beobachten und gegebenenfalls reagieren. Dabei gehen die Netzbetreiber davon aus, dass der Verbrauch in Deutschland bei einem Wert von 30 Gigawatt liegen könnte.

Allein Solarstrom würde ausreichen

Rein rechnerisch könnten dies die Solaranlagen sogar alleine decken. In Deutschland sind nach Angaben der Bundesnetzagentur Solaranlagen mit einer Leistung von 36 Gigawatt installiert. Windräder kommen auf 33 Gigawatt.

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Das Problem ist aber wie immer, dass im Stromnetz ein Gleichgewicht zwischen Verbrauch und Produktion herrschen muss. Zuviel Strom ist ebenso schlecht wie zu wenig. Die Netzbetreiber können jedoch zu Pfingsten auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre zurückgreifen.

"Negative Leistung" entlastet

"Wir bei Amprion sind gut vorbereitet und sehen das entspannt", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Ist zu viel Strom vorhanden, könnten die Netzbetreiber an der Börse eine sogenannte "negative Leistung" einkaufen. Das bedeutet, dass sie Strom einkaufen, der dann gar nicht produziert wird. Amprion verstärke hierzu am Wochenende seine Schaltzentrale in Brauweiler bei Köln um einen Mitarbeiter. Die Kosten für die Eingriffe werden auf die Stromkunden umgelegt.

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