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RWE prüft Stilllegung weiterer Kraftwerke

Zeitungsbericht  

RWE will offenbar weitere Kraftwerke stilllegen

12.08.2014, 19:34 Uhr | AFP, rtr, t-online.de

RWE prüft Stilllegung weiterer Kraftwerke. Dampfende Kühltürme des RWE-Kraftwerks Niederaußem im Rhein-Erft-Kreis (Quelle: dpa)

Dampfende Kühltürme des RWE-Kraftwerks Niederaußem im Rhein-Erft-Kreis (Quelle: dpa)

Der Energiekonzern RWE prüft einem Zeitungsbericht zufolge die Stilllegung zusätzlicher Kraftwerke. Es könnten weitere rund 1000 Megawatt vom Netz genommen werden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Seit Anfang vergangenen Jahres habe RWE bereits Kraftwerksblöcke mit einer Leistung von insgesamt mehr als 12.600 Megawatt eingemottet oder stillgelegt.

Konventionelle Kraftwerke lassen sich wegen der Energiewende immer weniger rentabel betreiben. Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat das Stromangebot auf dem Markt in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Dadurch gerieten die Börsenpreise unter Druck. RWE machte im vergangenen Jahr erstmals seit mehr als 60 Jahren Verluste.

Der Energiekonzern produziert nach wie vor den meisten Strom mit Hilfe von Braun- und Steinkohle, nämlich 51 Prozent. In Gaskraftwerken erzeugt RWE 17 Prozent des Stroms, in Atomkraftwerken 14 Prozent. Nur sechs Prozent kamen 2013 aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne oder Wind.

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Weiterer Gewinneinbruch erwartet

"Wir können keine Anlagen dauerhaft weiterbetreiben, die rote Zahlen schreiben", hieß es laut "SZ" aus dem Konzern, der sich nicht zu den Details habe äußern wollen. "Wir überprüfen unser Kraftwerksportfolio bekanntermaßen regelmäßig und werden im Fall, dass Anlagen dauerhaft cash negativ sind, entsprechend reagieren", habe RWE mitgeteilt. "Spekulationen kommentieren wir nicht. Stattdessen informieren wir den Markt zeitnah nach Beschlüssen."

Am Donnerstag will RWE über das Geschäft im ersten Halbjahr berichten. Analysten erwarten durch die Bank, dass der Gewinn eingebrochen sein dürfte. Zwar wirbt RWE mit der Kampagne "VoRWEg gehen" seit Jahren auch für seine Investments in alternative Energien und Elektromobilität. Viel Geld verdienen lässt sich damit jedoch offenbar nicht.

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