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Styropor-Wärmedämmung sorgt für Brandgefahr

Polystyrol-Verbundsystem "versagt"  

Brandgefahr bei Styropor-Wärmedämmung

01.12.2014, 11:53 Uhr | t-online.de

Styropor-Wärmedämmung sorgt für Brandgefahr. Styropor-Dämmplatten können sehr schnell Feuer fangen (Quelle: dpa)

Styropor-Dämmplatten können sehr schnell Feuer fangen (Quelle: dpa)

Wärmedämmung ist zurzeit ein kontrovers diskutiertes Thema: Energetisch sinnvoll oder rausgeworfenes Geld? Ein Aspekt wurde bislang allerdings vernachlässigt: Bei Häusern, deren Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen aus Styropor versehen sind, besteht erhebliche Brandgefahr. Das geht jetzt aus einer internen Analyse für die Bauminister der Bundesländer hervor.

Darin werden die Ergebnisse einer Versuchsreihe wiedergegeben, bei der Experten eine Holzkrippe vor einer 60 Quadratmeter großen Wand mit Polystyrol-Dämmplatten entzündet hatten. Dabei habe sich der Brand bereits "15 Minuten nach Entzünden der Brandquelle zum Vollbrand entwickelt und über die gesamte Wandfläche, verbunden mit massiver Flammen- und Rauchentwicklung ausgebreitet", heißt es in der Expertise.

"Brandlast nimmt noch zu"

Das Wärmedämmverbundsystem habe "bei diesem Versuch versagt". Verantwortlich für das Brandgeschehen sei gewesen, dass sich "durch die Hitze geschmolzenes und ablaufendes Polystyrol an der Brandquelle entzünden kann" und "die Brandlast während des Brandverlaufs noch zunimmt".

Die Experten der Bauminister schlugen deshalb vor, die Brandschutzvorschriften für Neubauten zu verschärfen. So könnten künftig sogenannte Brandriegel (Brandschutzstreifen aus nichtbrennbarer Mineralwolle über dem Fenstersturz) verhindern, dass sich Brände unkontrolliert auf andere Etagen ausbreiten.

Merkblatt für Mieter und Eigentümer

Bestehende Gebäude müssten allerdings nicht nachgerüstet werden, so der Bericht an die Ressortchefs auf einer Konferenz vor wenigen Wochen in Chemnitz. Stattdessen soll es ein Merkblatt geben, das Mieter und Eigentümer auffordert, feuergefährliche Gegenstände wie Mülltonnen von der Hausfassade abzurücken.

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