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E.ON unterzieht sich Radikalkur: Abschied von Atom, Gas und Kohle

Radikalkur  

E.ON verabschiedet sich von Atom, Kohle und Gas

01.12.2014, 11:01 Uhr | AFP, dpa

E.ON unterzieht sich Radikalkur: Abschied von Atom, Gas und Kohle. Erzeugt künftig kein Strom mehr für E.ON: Das Kohlekraftwerk "Staudinger" bei Großkrotzenburg (Quelle: dpa)

Erzeugt künftig kein Strom mehr für E.ON: Das Kohlekraftwerk "Staudinger" bei Großkrotzenburg (Quelle: dpa)

Der hochverschuldete Energiekonzern E.ON unterzieht sich einer Radikalkur und will das Geschäft mit konventioneller Energieerzeugung abgeben. Künftig werde das Unternehmen nicht mehr auf Strom aus Atomkraft, Kohle und Gas setzen. Man wolle sich auf erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen konzentrieren, hieß es in einer Mitteilung. Dies habe der Aufsichtsrat beschlossen.

Das Geschäft mit konventioneller Erzeugung, globalem Energiehandel sowie Exploration und Produktion wollen die Düsseldorfer hingegen abgeben. Dazu sollen die Bereiche mehrheitlich abgespalten und über einen Börsengang an die Aktionäre übertragen werden. Die neue Strategie solle "kein Programm zum Abbau von Arbeitsplätzen" sein, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Teyssen.

Im kommenden Jahr sollten die "Grundlagen für die Börsennotierung des Unternehmens" geschaffen werden, hieß es in der Erklärung. Die Neuaufstellung solle bis 2016 umgesetzt werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Wenning begrüßte die Entscheidung. Das Gremium habe den Vorschlägen des Vorstands zur strategischen Neuausrichtung des Konzerns "einstimmig zugestimmt".

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Trennung vom Spanien- und Portugal-Geschäft

Zugleich bestätigte der Energiekonzern die Trennung von seinem Spanien- und Portugal-Geschäft. Die "vereinbarte Abgabe des gesamten Geschäfts in Spanien und Portugal an den australischen Investor Macquarie zu einem Unternehmenswert in Höhe von 2,5 Milliarden Euro" stärke die "finanziellen Spielräume zur Neuaufstellung des Konzerns", hieß es in der Konzernmitteilung. Auch ein Rückzug aus Italien werde erwogen.

"Wir sind froh, dass wir mit Macquarie einen guten Arbeitgeber für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden haben, der uns bereits als zuverlässiger Erwerber unseres deutschen Erdgastransportgeschäfts bekannt ist", sagte E.ON-Chef Teyssen.

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