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Sturmtief "Billie" drückt enorm viel Windstrom in die Netze

Tagesrekord bei Windenergie  

Sturmtief "Billie" drückt enorm viel Windstrom in die Netze

12.12.2014, 18:41 Uhr | AFP, dpa

Sturmtief "Billie" drückt enorm viel Windstrom in die Netze. Sturmtief "Billie" hat Windräder kräftig angetrieben (Symbolbild) (Quelle: dpa)

Sturmtief "Billie" hat Windräder kräftig angetrieben (Symbolbild) (Quelle: dpa)

Das Sturmtief "Billie" hat im Norden und Osten Deutschlands für einen Rekord bei Windenergie gesorgt - und gleichzeitig die Netzbetreiber ins Schwitzen gebracht. Über 29.000 Megawatt Windenergie seien zeitweise in das deutsche Stromnetz eingespeist worden. Das sei der Höchstwert in diesem Jahr, berichtete die Sprecherin des Netzbetreibers Tennet, Ulrike Hörchens.

An den Küsten erreichte der Sturm in Böen bis zu 100 Stundenkilometer, auf dem Brocken im Harz waren es 138 km/h.

Um die Netzstabilität in den Höchstspannungsleitungen sicherzustellen, mussten teilweise konventionelle Kraftwerke im großem Umfang heruntergefahren werden. Auch Windanlagen wurden vom Netz genommen. Ein Sprecher des Netzbetreibers 50Hertz berichtete, zeitweise sei allein im Netzgebiet des Unternehmens die Leistung der konventionellen Kraftwerke um über 5600 Megawatt gedrosselt worden. Das entspricht ungefähr der Leistung von fünf Kernkraftwerken.

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Windstrom lässt wieder nach

Der Höhepunkt des Windstromaufkommens sei am Freitagnachmittag überschritten worden, sagte Hörchens. Doch werde die Belastung der Netze noch einige Zeit anhalten. Die Netzbetreiber verstärkten das Personal in den Schaltzentralen. Bei Tennet beobachteten mehr Menschen das Wetter "rund um die Uhr" als sonst.

Tennet-Chef Urban Keussen betonte angesichts der Herausforderungen durch "Billie" die Notwendigkeit eins Ausbaus des deutschen Stromnetzes. "Der Umfang der präventiv geplanten Maßnahmen zeigt, wie angespannt die Netzsituation ist", sagte er. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte derweil auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg, trotz massiver Widerstände in der Schwesterpartei zweifele sie nicht an der Notwendigkeit neuer Stromtrassen: "Der Ausstieg aus der Atomenergie kann nicht ohne jeden neuen Leitungsbau stattfinden."

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