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E.ON zieht wegen Gorleben-Aus vor das Verfassungsgericht

Atomkraft  

E.ON zieht wegen Gorleben-Aus vor Verfassungsgericht

30.01.2015, 11:16 Uhr | dpa

E.ON zieht wegen Gorleben-Aus vor das Verfassungsgericht. E.ON sieht Gorleben als "bewährte Lagerlösung" an. Das Bild zeigt Atomfässer, die Kernkraftgegner vor dem Essener Konzern aufgestellt haben (Quelle: dpa)

E.ON sieht Gorleben als "bewährte Lagerlösung" an. Das Bild zeigt Atomfässer, die Kernkraftgegner vor dem Essener Konzern aufgestellt haben (Quelle: dpa)

Der Energiekonzern E.ON hat Verfassungsbeschwerde gegen das Ende des atomaren Zwischenlagers Gorleben eingelegt. Ein Sprecher des höchsten deutschen Gerichts hat einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt.

Der Konzern sieht das Zwischenlager Gorleben dem Bericht zufolge als "bewährte und funktionsfähige Lagerlösung für Wiederaufbereitungsabfälle". Kosten für ein alternatives Zwischenlager wolle E.ON nicht tragen, weil die "alternative Zwischenlagerung ausschließlich politisch motiviert" sei.

26 Castoren sollen zurückkehren

Um nicht weitere Fakten für ein Endlager in Gorleben zu schaffen, sollen keine Atommülltransporte mehr in das oberirdische Zwischenlager gehen. Die weitere Nutzung ist auf Drängen Niedersachsens ausgeschlossen worden. Niedersachen hatte nur unter der Bedingung einer neuen Endlagersuche zugestimmt, die auch den nahen Salzstock umfasst.

Eine Änderung des Atomgesetzes verpflichtet die Kernkraftbetreiber seither, auch Castoren aus der Wiederaufarbeitung in Zwischenlagern bei Kernkraftwerken zu lagern. Insgesamt 26 solcher Castoren sollen in den nächsten Jahren aus Großbritannien und Frankreich zurückkehren. Bislang ist unklar, wo sie letztendlich lagern sollen.

Die Verfassungsbeschwerde richtet sich gegen die Neuerung des Atomgesetzes, das die Nutzung des Zwischenlagers ausschließt. Sie ist laut Gericht vorsorglich eingelegt worden, damit keine Fristen verstreichen. Parallel dazu beschreite Eon den normalen Rechtsweg über das Verwaltungsgericht.

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