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Ökostrom-Umlage steigt auf Rekordniveau

Wegen günstigem Strom an Börse  

Ökostrom-Umlage steigt auf Rekordniveau

14.10.2015, 13:52 Uhr | dpa

Ökostrom-Umlage steigt auf Rekordniveau. Windenergieanlage bei Klanxbüll in Schleswig-Holsten. (Quelle: dpa)

Windenergieanlage bei Klanxbüll in Schleswig-Holsten. (Quelle: dpa)

Am Donnerstag wird die Höhe der Ökostrom-Umlage für das kommende Jahr bekannt gegeben. Schon jetzt berichten Branchenkreise, dass sie auf den Rekordwert von 6,354 Cent pro Kilowattstunde steigen soll.

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Die Umlage für den Ausbau der erneuerbaren Energien zahlen alle Stromkunden über ihre Rechnung mit. Derzeit beträgt sie 6,170 Cent pro Kilowattstunde.

Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden Strom bedeutet die Anhebung 6,44 Euro an jährlichen Mehrkosten.

Strom an Börse günstig

Gründe für den Anstieg der EEG-Umlage sind die hohe Stromproduktion aus Wind an Land und auf See sowie aus Biomasse und der stark gesunkene Börsenstrompreis.

Die Differenz zum Preis an der Börse gleicht die Umlage aus, die Betreiber von Ökostrom-Anlagen garantiert erhalten. Sinkt der Börsenpreis, steigt die Umlage.

Steigen auch Netzentgelte?

 Ob sich dieser Anstieg tatsächlich auf der Stromrechnung bemerkbar macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die EGG-Umlage macht etwa ein Viertel des Strompreises aus. Ein weiteres Viertel verteilt sich auf die sogenannten Netzentgelte (NNE).

Auch diese werden 2016 regional steigen: „Einige  Netzbetreiber haben bereits Erhöhungen der Netzentgelte für das kommende Jahr angekündigt, so dass der Strompreis im kommenden Jahr wieder ansteigen könnte“, erklärt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer des Vergleichsportals TopTarif. 

Einkaufspreise sinken

Hoffnung für Verbraucher machen die sinkenden Einkaufspreise für Strom. Denn der ist an der Leipziger Strombörse im Vergleich zum Vorjahr um etwa sieben Prozent günstiger.

Allerdings ist noch unklar, ob Versorger die geringeren Preise auch an die Verbraucher weitergegeben: „Wir werden in den kommenden Wochen sehen, wie Versorger auf die Erhöhung der EEG-Umlage reagieren und wie sich die weiteren Preisbestandteile entwickeln. Dann wird klar sein, ob die Kosten für den Verbraucher im kommenden Jahr ansteigen“, so  Hufnagel. 


 

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