Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie >

Wirtschaft - Studie: Dezentraler Ökostrom-Ausbau macht Netzausbau nicht überflüssig

...

Wirtschaft  

Studie: Dezentraler Ökostrom-Ausbau macht Netzausbau nicht überflüssig

13.03.2018, 12:07 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Die bis 2030 geplanten Stromtrassen müssen einer neuen Untersuchung zufolge auch gebaut werden, wenn die Ökostrom-Erzeugung in Deutschland dezentraler wird und es mehr Speicher gibt. "Da die Potenziale für die Erzeugung von Wind- und Solarstrom über Deutschland hinweg ungleich verteilt sind und in der Nähe der großen Verbrauchszentren oft nicht ausreichen, ist eine jederzeit verbrauchsnahe Stromversorgung auf der Grundlage erneuerbarer Energien nicht vorstellbar", heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung des Öko-Instituts, der Renewables Grid Initiative und von Germanwatch.

Der Bau sogenannter Stromautobahnen von Nord- nach Süddeutschland ist einer der schwierigsten Aspekte der Energiewende. Er ist teuer und kompliziert, Anwohner und Naturschützer kritisieren die Auswahl der Routen.

Studien, die zu einem anderen Ergebnis kämen, gehen demnach von einem sehr starken Ausbau der Windkraft in Süddeutschland aus. Das hätte "gravierende Folgen", schreiben die Experten - etwa einen großen Flächenbedarf, höhere Kosten und ein geringerer Wirkungsgrad der Anlagen. Mit Blick auf längerfristige Entwicklungen und den steigenden Ökostrom-Anteil sei der bisher geplante Leitungsbedarf "auf jeden Fall" notwendig - es gehe je nach Ausbau der erneuerbaren Energien nicht um das Ob, sondern das Wann und Wie.

Strom-Rechner
Strompreisvergleich

Finden Sie günstige Stromanbieter!

Anzahl Personen im Haushalt

Anzeige

In der Debatte um eine dezentrale Energiewende würden Aspekte wie die begrenzten Flächenpotenziale und die Gesamtkosten zu oft außen vor gelassen, kritisierte der Autor der Studie, Felix Matthes vom Öko-Institut. Germanwatch-Chef Christoph Bals sagte, wo es möglich sei, solle der dezentrale Ökostrom-Ausbau vorangebracht werden, da er eine regionale Wertschöpfung und Teilhabe schaffe. Das sei aber kein Argument gegen die bisher geplanten Übertragungsleitungen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Jobsuche

Anzeige
 

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien > Energie

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018