t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeWirtschaft & FinanzenAktuellesImmobilien

Wirtschaft: Ministerin lehnt rasche Schließung von Atomkraftwerk Cattenom ab


Wirtschaft
Ministerin lehnt rasche Schließung von Atomkraftwerk Cattenom ab

Von dpa-afx
18.05.2018Lesedauer: 1 Min.
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

PARIS/BERLIN (dpa-AFX) - Frankreichs Europaministerin Nathalie Loiseau lehnt ein rasches Ende des umstrittenen Atomkraftwerks Cattenom unweit der deutschen Grenze ab. "Cattenom ist nicht dazu geeignet, in naher Zukunft zu schließen", sagte die Ministerin am Freitag in Paris bei der Vorstellung eines Berichts zur Entwicklung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Grenzregion. Das Kraftwerk erfülle alle Sicherheitsgarantien. "Wir haben einen engen Dialog mit unseren Partnern über Sicherheitsfragen des Kraftwerks", sagte Loiseau.

Cattenom ist seit 1986 am Netz. Das Kraftwerk gilt als sehr störanfällig. Das Saarland, Rheinland-Pfalz und das Großherzogtum Luxemburg streben eine Stilllegung der Anlage an. Sylvia Kotting-Uhl, Atomexpertin der Grünen im Bundestag, teilte in Berlin mit: "Cattenom ist sehr wohl dazu geeignet, geschlossen zu werden." Das Atomkraftwerk sei "schlecht und gefährlich".

Für das elsässische Atomkraftwerk Fessenheim gibt es hingegen einen Schließungsbeschluss - es soll vom Netz gehen, wenn der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR) in Flamanville am Ärmelkanal den Betrieb aufnimmt. Das ist für Ende 2018, Anfang 2019 vorgesehen.

Loiseau berichtete von intensiven deutsch-französischen Regierungskontakten zu verschiedenen Themen. Am 19. Juni sei in Deutschland ein deutsch-französisches Ministertreffen mit Staatspräsident Emmanuel Macron und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geplant. Die Zusammenkunft werde auch der Vorbereitung des EU-Sommergipfels in Brüssel dienen. Die beiden EU-Schwergewichte wollen ihren Élysée-Freundschaftsvertrag noch in diesem Jahr erneuern.

Den Bericht für die Grenzregion hatte der Parlamentsabgeordnete Sylvain Waserman von der Regierungspartei La République en Marche verfasst. Er plädierte in seinem Report dafür, die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung, Forschung oder Verkehr zu verbessern.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website