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Ostdeutsche legen Geld flexibler an

Geldanlage  

Ostdeutsche legen Geld flexibler an

26.05.2008, 15:15 Uhr | dpa / T-Online, dpa, t-online.de

Vertrauen in die Bank, erhöht die eigene Flexibilität (Foto: Archiv)Vertrauen in die Bank, erhöht die eigene Flexibilität (Foto: Archiv) Bei Geldgeschäften sind die Menschen in den neuen Ländern nach Angaben des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) vielfach flexibler als die Westdeutschen. "Die Kunden in den neuen Ländern vergleichen gerade die einzelnen Produkte zur Geldanlage sehr genau", sagte Verbandspräsident Claus Friedrich Holtmann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Etwa 70 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung seien Kunden der Sparkasse. Damit sei das Institut Marktführer in den neuen Ländern.

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Dichtes Sparkassennetz in Ostdeutschland
Zum Verband gehören 53 Sparkassen mit 1647 Geschäftsstellen und rund 24.400 Beschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Thüringen hatte Anfang der 1990er Jahre einen gemeinsamen Verband mit Hessen gegründet. 2007 hatten die OSV- Verbandssparkassen laut Bilanz 76,4 Milliarden Euro an Einlagen, darunter waren rund 39 Milliarden Euro Spareinlagen. 4,5 Milliarden Euro wurden an neuen Darlehen zugesagt, davon fast die Hälfte an Unternehmen und Selbstständige.



Sparkassen-Busse versorgen die Dörfer
Laut der Bilanz 2007 des Verbandes sind bei den Ostdeutschen Investmentfonds und Bausparen, aber auch kurzfristige Anlagen in Termingeldern sehr gefragt. Damit werde sowohl auf eine langfristige als auch eine kurzfristig sichere Geldanlage gesetzt. Der Rückgang der Bevölkerung und die alternde Gesellschaft seien besonders im Osten eine Herausforderung, sagte Holtmann. "Um unser dichtes, teures Netz an Filialen und Geldautomaten aufrecht zu erhalten, brauchen wir genügend Kunden." Da die Sparkasse auch künftig in der Fläche präsent sein wolle, fahren zum Beispiel Sparkassenbusse über die Dörfer. Zudem sei das Online-Geschäft per Computer immer stärker gefragt.



Keine Angst vor Immobilienkrise
Mit Blick auf die Immobilienkrise in den USA sagte Holtmann: "So eine Entwicklung halte ich in Deutschland für ausgeschlossen". Gerade am Immobilienmarkt werde mit Krediten sehr seriös umgegangen, da werde sehr genau geprüft, ob jemand kreditwürdig sei. Zudem würden Immobilienbesitzer, die bei der Abzahlung ihres Kredites in Schwierigkeiten kämen, nicht so schnell die Häuser verkaufen wollen beziehungsweise müssen. "Da wird alles versucht, um durchzuhalten, denn die Immobilie ist für viele der wichtigste Teil der Altersvorsorge", sagte er.

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