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Zinsen: Tagesgeld lohnt sich langsam wieder

Tagesgeld lohnt sich langsam wieder

16.07.2011, 10:54 Uhr | AFP, bv, AFP, t-online.de

Zinsen: Tagesgeld lohnt sich langsam wieder. Ein Sparschwein zahlt leider keine Zinsen (Quelle: imago images)

Ein Sparschwein zahlt leider keine Zinsen (Quelle: imago images)

Die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 1,5 Prozent vor gut einer Woche hat sich bei den Sparzinsen bemerkbar gemacht. Gute Tagesgeldkonten bieten derzeit 2,6 Prozent Zinsen, das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als die Inflationsrate vom Juni. Tagesgeld ist die einfachste und flexibelste Geldanlage. Vergleichen Sie hier die aktuellen Tagesgeldzinsen verschiedener Banken.

Zinsen von 2,6 Prozent bieten derzeit etwa Cortal Consors oder die DAB Bank. Eine Rendite von 2,5 Prozent werfen die Tagesgeldkonten der VW-Bank, der Audi-Bank, der Bank of Scotland und mehrerer weiterer Anbieter ab. Wer sein Geld auf dem falschen Tagesgeldkonto parkt, muss sich mit 2,0 Prozent Zinsen wie bei der comdirect Bank zufrieden geben. Lohnenswert können unter Umständen Sonderkonditionen für Neukunden sein. So bietet die Postbank 3,33 Prozent aufs Tagesgeld für sechs Monate, wenn die Kunden ein Girokonto eröffnen.

Höhere Zinsen beim Festgeld

Beim Festgeld sind die Zinsen höher als beim Tagesgeld. Wer also für eine gewisse Zeit sein Geld nicht braucht, kann bis zu 3,0 Prozent absahnen. Dafür muss man den Betrag etwa der IKB direkt oder der Bank of Scotland für zwölf Monate zur Verfügung stellen. Wer nur sechs Monate auf gewisse Summen verzichten kann, bekommt 2,7 Prozent etwa bei der MoneyYou Bank.

Die Absicherung der Einlagen ist übrigens bei Tages- und Festgeld gleich: Banken in der EU müssen einen Anlagebetrag von mindestens 100.000 Euro sichern.

Bundeswertpapiere hinken bei Renditen hinterher

Eine weitere sichere Geldanlage sind Bundeswertpapiere. Ein Zahlungsausfall der Bundesrepublik gilt - anders als im Fall Griechenland - als extrem unwahrscheinlich. Anders als früher müssen Anleger bei der Bundesfinanzagentur ihr Geld nicht mehr unbedingt auf Jahre festlegen. Bei der Tagesanleihe ist das Kapital täglich verfügbar, gemessen am Zins von Tagesgeldkonten aber niedrig verzinst. Daneben gibt es auch Finanzierungsschätze (Laufzeit ein oder zwei Jahre), Bundesobligationen (fünf Jahre), Bundesschatzbriefe (sechs und sieben Jahre) und Bundesanleihen (zehn oder 30 Jahre).

Die Tagesanleihe des Bundes rentiert aktuell aber nur mit 1,31 Prozent. Die zweijährigen Finanzierungsschätze werfen sogar nur 1,05 Prozent ab. Bundesobligationen kommen derzeit auf eine Rendite von rund 1,9 Prozent. Die Bundesschatzbriefe haben einen jährlich steigenden Zins, der derzeit im letzten Jahr bei 3,0 Prozent liegt. Wegen des Anfangszinssatzes von 1,0 Prozent liegt die Gesamtrendite jedoch nur bei 1,89 Prozent (Typ A, sechs Jahre) bzw. 2,07 Prozent (Typ B, sieben Jahre). Bundesanleihen kommen derzeit auf bis zu 3,4 Prozent bei 30 Jahren Laufzeit.

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