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Banken wollen Beipackzettel für Finanzanlagen verbessern

Banken wollen Beipackzettel für Finanzanlagen verbessern

26.03.2012, 13:18 Uhr | AFP, dpa-AFX

Banken wollen Beipackzettel für Finanzanlagen verbessern. Die Beipackzettel sind bei vielen Finanzprodukten umstritten (Quelle: imago images)

Die Beipackzettel sind bei vielen Finanzprodukten umstritten (Quelle: imago images)

Banken und Sparkassen wollen die "Beipackzettel" für ihre Finanzprodukte überarbeiten, um die Anleger besser zu informieren. Damit reagierten sie auf massive Kritik von Verbraucherschützern an den Informationsblättern.

"Ich begrüße die selbstkritische Haltung der Bankenverbände, die Verbesserungsbedarf bei den Beratungsprotokollen und Produktinformationsblättern eingeräumt haben", erklärte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die sogenannten Beipackzettel sollen auf maximal zwei bis drei Seiten wie bei Medikamenten kurz, verständlich und werbefrei zusammenfassen, wie Sparpläne oder Fonds funktionieren, was sie kosten und wie riskant die Anlage ist.

Beipackzettel seit 2011 Pflicht

Ein solches Informationsblatt ist seit dem 1. Juli 2011 Pflicht. Die großen Ziele sind mehr Verständlichkeit, Vergleichbarkeit und Transparenz im Markt. Eine Stichprobe des Verbraucherministeriums ergab jedoch, dass etwa zur Hälfte die gesetzlichen Anforderungen an Vollständigkeit, Verständlichkeit und Vergleichbarkeit nicht erfüllt wurden.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte kürzlich kritisiert, viele Protokolle gäben den Verlauf und Inhalt von Beratungsgesprächen nicht vollständig wieder, oft würden statt individueller Informationen Textbausteine verwendet. Ferner würden oft die finanziellen Verhältnisse der Kunden nicht vollständig erfasst und keine klaren Angaben zu deren Risikobereitschaft und den Risiken der Produkte gemacht.

Banken und Sparkassen wollen in einem nächsten Schritt nun mit Verbraucher- und Anlegerschutzorganisationen eine Arbeitsgruppe bilden, um die Informationsblätter verständlicher zu formulieren.

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