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Rohstoffe als Geldanlage bieten keine Sicherheit

Finanztipp  

Rohstoffe als Geldanlage bieten keine Sicherheit

19.11.2013, 10:34 Uhr | po (CF)

Rohstoffe sind ein knappes Gut, die langfristige Wertsteigerung ist dementsprechend vielfach vorprogrammiert. Die vermeintliche Sicherheit kann allerdings täuschen.

Positive Entwicklungen kurbeln Nachfrage an

Die Geldanlage in Rohstoffen hat in den vergangenen Jahren deutlich an Fahrt gewonnen. Dabei machen sich auch immer mehr Kleinanleger und Einsteiger mit dem Thema vertraut, was die Wächter und Kritiker der Finanzwelt zunehmend bedenklich stimmt: Rohstoff-Zertifikate und vergleichbare Produkte sind meistens sehr spekulativ – vor allem dann, wenn das eingesetzte Kapital gehebelt wird. Wer seine Vorsorge auf Silber, Weizen oder Baumwolle stützt, muss dementsprechend über ausreichend Expertise verfügen. Denn obwohl Rohstoffprodukte zwischen Anfang 2010 und 2011 im Schnitt um ein Drittel wuchsen, ist die Sicherheit einer solchen Anlage diskussionswürdig.

Preisentwicklung ist häufig unberechenbar

Analysten prophezeien Agrar- und Industrierohstoffen mindestens bis 2014 eine rosige Zukunft. Bestes Beispiel: Baumwolle. Im Jahr 2010 konnten entsprechend konzipierte Produkte etwa 100 Prozent zulegen. Dies sind Renditen, die kühne Anlageträume beflügeln.

Bei all der Euphorie und dem seriösen Touch von Rohstoffprodukten – schließlich geht es hier um handfeste Ware, die irgendwo immer benötigt wird – kann die Reise aber auch in die entgegengesetzte Richtung gehen: Der Silberkurs stürzte Anfang 2011 zeitweise um zehn Prozent ein. Auch der Preis anderer Rohstoffe bietet trotz genauester Analysen wenig Sicherheit. Oft wissen selbst die Profis nicht so genau, was den letzten Kurssturz beziehungsweise das Kursplus bewirkt hat. Dazu kommt die Tatsache, dass bestimmte Rohstoffe zunehmend zu einem Spekulationsobjekt der Finanzwelt werden.

Der Preis löst sich infolgedessen immer mehr von dem tatsächlich vorherrschenden Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Die Regierungen wollen die Spekulation mit Weizen, Kupfer und Co. gesetzlich eindämmen. Solche Maßnahmen wiederum könnten – sofern endgültig beschlossen – zu drastischen Kurseinbrüchen führen. Anleger, die einen ruhigen Schlaf suchen, sollten um Rohstoffe lieber einen großen Bogen machen. 

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