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Holz: Eine langfristige Investition

Geldanlage  

Holz: Eine langfristige Investition

19.11.2013, 10:30 Uhr | sk (CF)

In Zeiten, in denen das Wort "Nachhaltigkeit" bereits leicht überstrapaziert wird, liegt die Investition in Holz durchaus nahe. Wir verraten, was Sie bei einer solchen Geldanlage beachten müssen.

Investition mit Zukunft?

Holz ist ein Rohstoff von sehr großer Bedeutung: Vom Hochbau über die Papierindustrie bis hin zur Herstellung von Möbel ist die Gabe von Mutter Natur omnipräsent. Auch die Verwendung als Heizmittel gewinnt im Hinblick auf die wachsende Akzeptanz von Pelletheizungen an Relevanz.

Anleger können auf unterschiedlichen Wegen Geld investieren. Eine naheliegende, in der Kleinanlegerpraxis jedoch kaum relevante Möglichkeit ist der Erwerb von Forstland. Für ein Stück Wald zwischen 100 und 300 Hektar müssen Sie drei Millionen Euro oder mehr hinlegen. Und selbst wenn das nötige Kleingeld vorhanden ist, gibt es in diesem Bereich nur selten eine lohnenswerte Vakanz. Findige Anleger weichen dementsprechend auf Fonds oder Rohstoff-Zertifikate aus, wobei Letztere zumeist deutlich spekulativer und daher nur ein Thema für erfahrene Finanzjongleure sind.

Vorsicht vor reißerischen Renditeversprechen

Moderne Fonds haben einen internationalen Fokus und investieren dementsprechend auch in Ländern, wo der Hektar Waldfläche noch vergleichsweise günstig zu haben ist. So manches Prospekt verspricht vollmundig eine zweistellige Rendite für Ihre Geldanlage. Spätestens hier ist Vorsicht geboten: Es ist richtig, dass sich Rohstoffe in den vergangenen Jahren positiv entwickelt haben. Alles über zehn Prozent Ertrag pro Jahr ist für eine seriöse Investition allerdings zu reißerisch.

Dabei stellt sich nicht zuletzt die Frage, ob der ökologische Aspekt der Forstwirtschaft angesichts eines kompromisslosen Renditefokus nicht zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Daneben gibt es noch weitere Risikofaktoren, die eine solche Geldanlage beeinflussen können. Ein naheliegender Punkt ist das lange Wachstum eines Baums: Ist die Waldfläche einmal abgeholzt, braucht sie viele Jahre für den erneuten Austrieb. Holz sollte im Hinblick darauf nur einen Teil Ihres Portfolios ausmachen und keinesfalls der primäre Investmentfokus sein. 

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