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Ackerfläche: Investieren Sie zeitnah

Finanztipps  

Ackerfläche: Investieren Sie zeitnah

19.11.2013, 09:47 Uhr | ps (CF)

In Zeiten, in denen die Weltbevölkerung täglich um rund 220.000 Menschen wächst, ist Ackerfläche ein knappes Gut. Die Geldanlage in landwirtschaftlich genutzte Grundstücke hat entsprechend großes Potenzial.

Ackerfläche wird knapp

Darüber hinaus möchten nicht nur die Neugeborenen ernährt werden. Auch Menschen aus den Schwellenländern, die durch zunehmende Industrialisierung immer öfter den Weg aus der Armut finden, nehmen am Nahrungsmittelkonsum teil. Dazu kommt die Tatsache, dass die landwirtschaftlich nutzbare Fläche weltweit abnimmt. Die Nachfrage nach Weide- und Ackerfläche dürfte dadurch zwangsläufig wachsen.

Analysten rechnen dem Agrarsektor mittelfristig höhere Ertragschancen als Öl oder Gold zu. Ackerland erlebte vor allem während der Finanzkrise einen signifikanten Aufschwung und wird – ähnlich wie Rohstoffe – zunehmend zu einem Spekulationsobjekt der Finanzjongleure. Damit geht für den Kleinanleger ein beträchtliches Risiko einher, da die gewerblichen Investoren das tatsächliche Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage verfälschen.

Weitere Nachteile im Überblick

Eine solche Geldanlage kennt mittlerweile viele Facetten. Der Erwerb eines landwirtschaftlich nutzbaren Grundstücks ist durchaus naheliegend, jedoch gerade für den Kleinanleger kaum praktikabel: Flächen in Ostdeutschland, die vor zehn Jahren noch sehr erschwinglich waren, können heute sündhaft teuer sein. Geschlossene Fonds, die in landwirtschaftliche Grundstücke investieren, sind schon eher eine Alternative. Ein Entscheidungskriterium ist die Frage, ob ein solcher Fonds den Boden tatsächlich kauft oder nur pachtet. Auch spielen natürlich die Lage und die umliegende Infrastruktur eine sehr wichtige Rolle für die wirtschaftliche Nutzbarkeit und somit die Rendite.

Ackerland in Westeuropa ist knapp, teuer und entsprechend renditestark. Echte Schnäppchen lassen sich hier allerdings nur noch selten machen. Letztendlich ist auch die Unbeweglichkeit des Anlageobjekts ein Nachteil: In Krisenfällen – so beispielsweise bei Unwettern und sonstigen Umweltkatastrophen – gibt es keine Ausflüchte. Trotzdem dürften die Kurse entsprechend gelagerter Geldanlagemodelle in den nächsten Jahren nur eine Richtung kennen. Wer mitmischen will, sollte nicht lange zögern. 

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