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Inflationsrate in Deutschland: So ist der Stand 2013

Verbraucherhinweise zur Inflationsrate in Deutschland

28.01.2014, 12:33 Uhr | mo (IP)

Die Inflationsrate in Deutschland ist vor allem seit der Eurokrise ein viel umstrittenes Thema. Doch zum ersten Mal seit langem können Sie als Verbraucher aufatmen: Die Inflationsrate ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen und liegt laut der EZB mit unter zwei Prozent wieder im grünen Bereich.

Inflationsrate in Deutschland geht zurück

Die Inflation in Deutschland ist im Jahr 2013 leicht zurückgegangen – für Sie als Verbraucher eine besonders gute Nachricht. Statistiken zufolge lag der Höchststand bei 1,9 Prozent im Juli, auch im Juni war die Inflationsrate mit 1,8 Prozent noch vergleichsweise hoch. Doch bereits im August sank der Stand wieder auf 1,5 Prozent, im April waren es sogar nur 1,2 Prozent, was eine positive Entwicklung zu den Vorjahren darstellt. Vor allem mit Hinblick auf Kraftstoffe sparen Sie im Vergleich zu den Vorjahren deutlich. Im Jahr 2011 betrug der Höchstwert der Inflationsrate noch 2,3 Prozent. Auch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte diese Entwicklung und beurteilte die Entfernung der Inflationsrate in Deutschland von der Warnschwelle der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei 2,0 Prozent liegt, als überaus positiv.

Energie- und Lebensmittelpreise verursachen Schwankungen der Inflationsrate

Der niedrige Wert im August sei vor allem auf den geringen Anstieg der Energiepreise zurückzuführen, erläutern Experten. Angaben der Online-Ausgabe des „Spiegel“ zufolge zahlen Sie als Verbraucher an bayerischen Tankstellen 4,8 Prozent weniger als im Vorjahr, in Nordrhein-Westfalen wurden Kraftstoffe sogar 5,3 Prozent billiger. Auch die Heizölpreise sanken deutlich: Als Verbraucher profitieren Sie von einer Preissenkung von rund 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was die anziehenden Lebensmittelpreise ausgleichen konnten. Denn Lebensmittel sind 2013 vor allem aufgrund der zahlreichen Überschwemmungen teurer geworden. Vor allem die Butterpreise zogen mit einem Plus von über 20 Prozent stark an, ebenfalls rund acht Prozent teurer im Vergleich zum Vorjahr waren aufgrund der schlechten Ernten Obst und Gemüse.

So können sich Verbraucher vor der Inflation schützen

Auch wenn die Inflationsrate in Deutschland momentan recht stabil ist, empfehlen Experten, bei längerfristigen Geldanlagen auf einen Mix aus unterschiedlichen Anlageformen zu setzen. „Rohstoffe gelten traditionell als Versicherung gegen Geldentwertung", schildert ein Experte in der FAZ. Auch Gold zählt zu dieser Gruppe und gilt traditionell als sicherer Anlagewert. Etwas risikoreicher sind Immobilien, die auf lange Sicht gesehen keinen großen Schutz gegen Inflation bieten – ein leichter Schutz bestehe jedoch, so Anlageexperten. Auch im Bereich Aktien sehen Experten keinen direkten Zusammenhang zwischen Aktienkurs und Inflation. Um Risiken auszuschließen, sollten Sie also auf einen ausgewogenen Anlagemix setzen.

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