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Rentenerhöhung: Viele Rentner würden für Jüngere verzichten

Umfrage zur Rentendiskussion  

Viele Rentner würden für Jüngere verzichten

12.06.2008, 19:06 Uhr | t-online.de, t-online.de

Viele Rentner zeigen sich solidarisch (Foto: imago)Viele Rentner zeigen sich solidarisch (Foto: imago) Überraschende Wende in der Renten-Debatte. Laut einer Umfrage des "ARD-Morgenmagazins" würden fast die Hälfte der Rentner zu Gunsten der jüngeren Generation auf Rentenerhöhungen verzichten. Eine große Mehrheit der berufstätigen Bürger wäre dagegen nicht bereit, höhere Beiträge oder Steuern in Kauf zu nehmen, um die Rentner zu entlasten.

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Wie groß ist die Solidarität zwischen Alten und Jungen?

Im Auftrag des "ARD-Morgenmagazins" fragte Infratest dimap die Rentner und Berufstätigen, inwiefern sie zu Gunsten der anderen Generation zurückstecken würden. 44 Prozent der Rentner wären grundsätzlich bereit, für die jüngere Generation auf Rentenerhöhungen zu verzichten. 52 Prozent der Rentner würden dies nicht machen. Von den berufstätigen Bürgern wären 35 Prozent bereit, zu Gunsten der älteren Generation höhere Rentenbeiträge, bzw. höhere Steuern in Kauf zu nehmen. 60 Prozent wären nicht dazu bereit.



Rüttgers fordert mehr Rente für langjährige Beitragszahler

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hatte eine höhere Rente für mehr Beitragsjahre nach dem Vorbild des Arbeitslosengeldes I vorgeschlagen. "Wer lange in die Rentenkasse eingezahlt hat, muss mehr Rente bekommen als nur die Grundsicherung", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Heute kriegen Arbeitnehmer, die etwa 35 Jahre lang geringe Beträge eingezahlt haben, eine Rente, die nicht höher ist als die Grundsicherung."

Umfrage-Ergebnisse stützen Rüttgers

Nach der Emnid-Umfrage sind mehr als drei Viertel (79 Prozent) der Bundesbürger der Meinung, dass für diejenigen, die lange gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, letztlich mehr als nur die Grundsicherung herauskommen müsse. Nur 20 Prozent lehnen solche Pläne ab, teilte der Nachrichtensender N24 als Auftraggeber der Untersuchung mit.

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