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Private Versicherungen: Jeder Zweite ohne ausreichende Altersvorsorge

Umfrage  

Jeder Zweite ohne ausreichende Altersvorsorge

25.08.2008, 11:23 Uhr | jdc, dpa-tmn, dpa, t-online.de

52 Prozent der Bundesbürger glauben, zu wenig fürs Alter zu sparen (Foto: imago)52 Prozent der Bundesbürger glauben, zu wenig fürs Alter zu sparen (Foto: imago) Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) zwischen 18 und 59 Jahren verfügt einer repräsentativen Umfrage zufolge nach eigener Einschätzung über keine ausreichende Altersvorsorge. Wie das Marktforschungs- und Beratungsinstitut psychonomics mitteilte, rechnet ein Drittel der schon über 50-Jährigen mit "spürbaren Einschränkungen" des Lebensstandards. Insgesamt wurden 1500 Bundesbürger von 18 bis 59 Jahren befragt.

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Jüngere verdrängen das Thema

Jeder Dritte gab an, sich bisher kaum mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt zu haben. Vor allem Jüngere verdrängten das Thema, und dies mit steigender Tendenz. Während die Zahl der Uninformierten unter den 18- bis 35-Jährigen im Jahr 2005 bei 48 Prozent gelegen hat, sind es zurzeit sogar 54 Prozent. Klassische Formen der Altersvorsorge werden den Angaben zufolge oft als zu starr, zu komplex oder als zu renditeschwach bewertet.

Trendwende bei Frauen

Es gibt jedoch nicht nur schlechte Nachrichten: Speziell Frauen sorgen heute mehr privat für das Alter vor als noch vor fünf Jahren. So sagen inzwischen 55,7 Prozent, das Sparen für den Ruhestand stehe für sie bei der Vorsorge an erster Stelle - vor fünf Jahren sagten das erst 44,7 Prozent. Das geht aus einer zweiten repräsentativen Umfrage von TNS Infratest in München hervor, die zeitgleich mit der Erhebung von psychonomics vorgestellt wurde. In Auftrag gegeben hat die Erhebung der Finanzdienstleister Delta Lloyd Deutschland.

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Bis zu zehn Prozent des Einkommens

Die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit (16,8 Prozent), die Vorsorge für den Pflegefall (14,8 Prozent) und der Eigenheimerwerb (10,3 Prozent) standen bei deutlich weniger Befragten an erster Stelle. Laut den Ergebnissen sorgen rund 14 Prozent sorgen gar nicht privat für den Ruhestand vor. Annähernd 30 Prozent stecken zwischen einem und fünf Prozent ihres Einkommens in eine zusätzliche Altersvorsorge, weitere 30 Prozent geben sechs bis zehn Prozent ihres Einkommens aus, heißt es. Für die Studie wurden im Juli rund 1000 Frauen zwischen 18 und 50 Jahren befragt.

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