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Witwenrente: Wann ein Anspruch auf Hinterbliebenenversorgung besteht


Gesetzliche Rente  

Wann ein Anspruch auf Witwenrente besteht

22.05.2009, 11:58 Uhr | jdc, dpa-tmn, t-online.de

Bei der Witwenrente gibt es einiges zu beachten  (Quelle: imago images)Bei der Witwenrente gibt es einiges zu beachten (Quelle: imago images) Nach einer Scheidung verfällt auch der Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente. Anspruch haben also nur all jene, die bis zum Tod mit dem oder der Verstorbenen in Ehe oder einer eingetragenen Lebensgemeinschaft gelebt haben, erklärt die Deutsche Rentenversicherung in Berlin. Ob die Partner tatsächlich zusammen oder getrennt gewohnt haben, spiele keine Rolle.

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Bei Wiederheirat geht der Anspruch verloren

Außerdem darf der oder die Hinterbliebene nicht wieder geheiratet oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft geschlossen haben. Anderenfalls bestehe kein Rentenanspruch mehr, fügt die Rentenversicherung hinzu. Seit 2002 muss eine Ehe ferner mindestens ein Jahr bestanden haben, damit die Voraussetzung für eine Rente erfüllt ist. Sind ein plötzlicher Unfalltod oder eine unvorhersehbare Krankheit der Grund für das Ableben, besteht den Angaben zufolge jedoch auch nach kürzerer Dauer ein Rentenanspruch.

Hinzuverdienst bei Empfängern von Witwenrenten möglich

Auch Empfänger von Witwen- oder Waisenrenten dürfen grundsätzlich ohne Abstriche bei der Hinterbliebenenversorgung Geld hinzuverdienen. Wie bei Altersrentnern werde die Zahlung erst dann gekürzt, wenn das Einkommen bestimmte Freibeträge überschreitet, erklärt die Deutsche Rentenversicherung in Berlin. Waisen dürfen bis zur Volljährigkeit unbegrenzt hinzuverdienen.

Freibeträge beim Hinzuverdienst

In der Regel werde der jeweils geltende Freibetrag jährlich neu festgelegt. In den alten Bundesländern liegt er für Witwen und Witwer derzeit bei 701,18 Euro und 467,46 Euro für Waisen, schreibt die Rentenversicherung auf ihrem Portal ihre-vorsorge.de. In Ostdeutschland gelte ein Freibetrag von 616,18 Euro für Verwitwete und von 410,78 Euro für Waisen. Im Haushalt lebende Kinder erhöhen die Freibeträge für Witwen und Witwer um individuell zu errechnende Summen.

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