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Rente: Rentenversicherung will Lösung für Geringverdiener

Rente  

Rentenversicherung will Lösung für Geringverdiener

22.03.2010, 14:57 Uhr | apn

Rente: Rentenversicherung will Lösung für Geringverdiener . Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische (Foto: dpa)

Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische (Foto: dpa)

In der Diskussion über Altersarmut spricht sich der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische, gegen die von SPD und Linken geforderte Mindestrente aus, die über der Grundsicherung von rund 600 Euro im Monat liegen soll. Er sehe das "skeptisch", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".

Rentenleistungen nicht voll auf Grundsicherung anrechnen

"Hierdurch würde man von der Lohn- und Beitragsbezogenheit der gesetzlichen Rentenversicherung abweichen." Allerdings könne man darüber nachdenken, Rentenleistungen nicht voll auf die Grundsicherung anzurechnen. Das käme vor allem Geringverdienern mit kleiner Rente entgegen, sagte Rische. "Das könnte ein guter Ansatz sein. Aber wenn man das macht, dann soll das bitte nicht nur für die private und betriebliche, sondern auch für die gesetzliche Rentenversicherung gelten."

Nullrunden für Rentner 2010 und 2011

Rische warnte die Politik davor, aus wahltaktischen Gründen von dem im November 2009 beschlossenen Rentenversicherungsbericht abzuweichen. Sonst könnte das angestrebte Beitragsziel von 22 Prozent im Jahr 2030 nicht eingehalten werden, sagte er. Die 20 Millionen Rentner müssen sich 2010 und 2011 auf Nullrunden einstellen.

Rentenkürzungen sollen nachgeholt werden

Die durch den "Riesterfaktor" und die Rentengarantie abgewendeten Kürzungen sollen laut Gesetz nachgeholt und bis 2016 mit künftigen Rentenerhöhungen schrittweise verrechnet werden. Rische sagte: "Das wird sich aus heutiger Sicht wohl mindestens bis zum Jahr 2015 hinziehen. Der Ausgleichsbedarf steigt in diesem Jahr auf 3,8 Prozent im Westen und 1,8 Prozent in den neuen Bundesländern, die wir einsparen müssen."

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