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Rentenversicherung: Die Stellschrauben bei der Rente


Rentenversicherung  

Die Stellschrauben bei der Rente

23.11.2010, 16:47 Uhr | dpa, dpa

Maßgeblich für das Rentensystem sind die Höhe der Renten, das gesetzliche Renteneintrittsalter und der Beitragssatz. Dies sind die drei entscheidenden Stellschrauben im umlagefinanzierten System, in dem die Beitragseinnahmen für die Rentenzahlungen umgehend wieder ausgegeben werden. Sie sollten ausbalanciert sein. Im vergangenen Jahr lagen die Einnahmen bei 239,3 Milliarden Euro, die Ausgaben bei 239,1 Milliarden Euro.

Der Beitragssatz

Er liegt derzeit bei 19,9 Prozent vom Bruttoeinkommen und muss von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu gleichen Teilen bezahlt werden. Wenn die Einnahmen die Ausgaben dauerhaft übersteigen und die Rücklagen mehr als 1,5 Monatsausgaben ausmachen, muss der Beitragssatz gesenkt werden. Dies zeichnet sich für 2014 ab - mit einer Ermäßigung auf 19,3 Prozent.

Die Rentenleistung

Für die individuelle Rente ist die Zahl der Beitragsjahre und die Höhe des jeweiligen Rentenwertes entscheidend. Dieser liegt für einen Durchschnittsverdiener im Westen bei 27,20 Euro, im Osten bei 24,13 Euro. Wer 40 Jahre den Durchschnittsbeitrag eingezahlt hat, kann also im Westen mit einer Monatsrente von derzeit 1096 Euro und im Osten von 965 Euro rechnen. Der Rentenwert wird anhand der Rentenformel berechnet, die von der Politik immer mal wieder zulasten der Ruheständler verändert wurde.

Das Renteneintrittsalter

Derzeit liegt das gesetzliche Eintrittsalter für eine abschlagsfreie Rente bei 65 Jahren. Es soll zwischen 2012 und 2029 schrittweise auf 67 Jahre angehoben werden. Daraus erwartet die Rentenversicherung eine Entlastung um 0,5 Prozentpunkte für die Beitragszahler. Aufgrund steigender Lebenserwartung hat sich die Rentenbezugsdauer im Westen zwischen 1960 und 2009 von durchschnittlich 9,6 Jahren auf 16,2 Jahre verlängert. Dieser Trend dürfte sich fortsetzen. Das Renteneintrittsalter liegt aktuell bei durchschnittlich 61 Jahren.

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