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Wer zahlt bei Jahrhundertfluten und anderen Katastrophen?

Wer zahlt bei Jahrhundertfluten und anderen Katastrophen?

01.03.2012, 09:31 Uhr | ma (CF)

Der Begriff "Jahrhundertflut" wurde in der Vergangenheit immer wieder angewendet. Dabei handelt es sich um eine irreführende Bezeichnung, denn in der Praxis vergehen keineswegs 100 Jahre, bis es wieder zu einer solchen oder vergleichbaren Naturkatastrophe kommt. Die Kfz-Versicherung bei Naturkatastrophen ist meist ausreichend, es hängt jedoch stets vom konkreten Fall ab, ob die Kosten für die entstandenen Schäden in vollem Umfang übernommen werden.

Wann zahlt die Kfz-Versicherung bei Naturkatastrophen?

Ein Hochwasser, bei dem durch starke Regenfälle Gebiete überschwemmt werden, die sonst nicht unter Wasser stehen, gehört beispielsweise zur Haftung der Kfz-Versicherung bei Naturkatastrophen. Schon eine Teilkasko-Versicherung ersetzt hier die Kosten für den kompletten Schaden und zahlt Ihnen im schlimmsten Fall sogar den Wiederbeschaffungswert Ihres Fahrzeugs. Begeben Sie sich jedoch absichtlich in Gefahr und versuchen Sie beispielsweise durch eine zu tiefe Pfütze zu fahren, so haftet meist nur die Vollkasko. In Fällen grober Fahrlässigkeit kann es sogar passieren, dass die Kfz-Versicherung bei Naturkatastrophen überhaupt nicht greift.

Welche Kosten und welche Schäden werden nicht übernommen?

Selbiges gilt auch für Schäden, die durch einen Schreck entstanden sind. Wenn Sie beispielsweise durch einen Blitz aufschrecken oder von einer Windböe erfasst werden und daraufhin schreckhaft reagieren, werden Sie in den meisten Fällen auf den Kosten sitzen bleiben. Selbiges gilt auch für Schäden, die durch eine Kollision mit einem umgestürzten Baum entstehen. Hier werden die Kosten – wenn überhaupt – lediglich von der Vollkasko-Versicherung übernommen. Zuletzt sollten Sie stets vermeiden, Ihren Wagen in einem Hochwassergebiet abzustellen. Eine Teilkasko-Versicherung übernimmt zwar grundsätzlich die Kosten für entstandene Schäden, es kann Ihnen jedoch auch hier passieren, dass Ihnen grobe Fahrlässigkeit unterstellt wird.

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