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Streit mit dem Unfallgegner - so bekommen Sie Ihr Recht

Verkehrsrecht  

Streit mit dem Unfallgegner - so bekommen Sie Ihr Recht

01.03.2012, 09:31 Uhr | mb (CF)

Nach einem Autounfall sein Recht zu bekommen, ist oft mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Nicht immer ist die Sachlage klar und der Unfallgegner einsichtig, von seiner Versicherung ganz zu schweigen. Wenn Sie dennoch zu Ihrem Recht kommen wollen, kann dann nur noch ein Anwalt oder schlimmstenfalls das Gericht helfen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht abschrecken lassen und sich einen Anwalt für Verkehrsrecht nehmen.

Unfallgegner: Wer muss welche Kosten tragen

Grundsätzlich muss der Unfallverursacher sämtliche Kosten übernehmen, beziehungsweise dessen Autohaftpflichtversicherung, wenn man selber keine Schuld trägt. Doch nicht immer gewährt diese den vollen Betrag, der Ihnen zusteht. Wichtig ist, dass die Regulierung schnell vonstatten geht, egal, ob der Autounfall nur Sachschaden oder auch Personenschaden beinhaltet. Dem Geschädigten ist ja nicht nur ein Sachschaden entstanden, sondern oft auch der Ausfall seines Fahrzeugs, Wertminderung, An- und Abmeldekosten sowie Finanzierungskosten, Mietwagen, Sachverständiger oder Ersatzfahrzeug. Die Reparaturkosten sind ebenfalls zu bezahlen, wobei aber meist noch die Wertminderung für das Fahrzeug mit in die Rechnung für die gegnerische Versicherung eingeht. Ist zusätzlich noch ein Personenschaden entstanden, muss geklärt werden, wie hoch das Schmerzensgeld und der Schadensersatzanspruch des Verletzten ist.

Autounfall: Ihr gutes Recht

Wie schon erwähnt, sträuben sich manche Versicherungen gegen solche Zahlungen, und zwar nicht immer legal. Der Anwalt für Verkehrsrecht verhilft Ihnen zu den Zahlungen, denn das ist Ihr gutes Recht. Natürlich muss der Unfallverursacher auch diese Kosten übernehmen. Den Sachverständigen für die Begutachtung des Schadens können Sie frei wählen. Die Kosten erstattet der Versicherer des Unfallgegners. Er ermittelt die Reparaturkosten. Liegen diese bei circa 130 Prozent des Wiederbeschaffungswertes, können Sie Ihr Auto reparieren lassen, jedoch genau nach den Vorgaben des Gutachters. Möchten Sie den Wagen nach dem Autounfall nicht reparieren lassen, können Sie ihn zum genannten Restwert verkaufen. Die Differenz zum Wiederbeschaffungswert und dem Restwert trägt der Versicherer.

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