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CDU-Gesundheitsexperte: Kinderlose sollen mehr in Pflegekasse zahlen

CDU-Gesundheitsexperte  

Kinderlose sollen mehr in Pflege-Kasse zahlen

11.03.2014, 07:58 Uhr | dpa, t-online.de

CDU-Gesundheitsexperte: Kinderlose sollen mehr in Pflegekasse zahlen. Die Ausgaben der gesetzlichen Pflegeversicherung steigen, auch wenn sie nicht alle Kosten deckt (Quelle: dpa)

Die Ausgaben der gesetzlichen Pflegeversicherung steigen, auch wenn sie nicht alle Kosten deckt (Quelle: dpa)

Die Beiträge von Kinderlosen für die Pflegeversicherung sollen weiter steigen, fordert der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn. Die zusätzlichen Einnahmen will Spahn verwenden, um die geplante Rücklage aufzustocken.

"Ich kann mir vorstellen, dass wir den Beitragssatz für Kinderlose künftig weiter erhöhen und diese zusätzlichen Einnahmen dann in den Fonds stecken", sagte Spahn der "Berliner Zeitung". Dies sei "fair und gerecht". Wer keine Kinder hat und älter ist als 23 Jahre ist, zahlt schon heute etwas mehr als Eltern: nämlich einen Zuschlag von 0,25 Prozent und damit einen Beitragssatz von derzeit insgesamt 2,3 statt 2,05 Prozent.

Union und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, in der gesetzlichen Pflegeversicherung ab 2015 einen Vorsorgefonds anzulegen. Die Rücklage soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen stetig steigt.

"Pflege-Bahr" mittlerweile sehr beliebt

Unterdessen findet der "Pflege-Bahr" immer mehr Nutzer. Bis Ende Januar schlossen mehr als 400.000 Bürger diese staatlich geförderte Zusatzversicherung ab, wie ein Sprecher des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) sagte.

Benannt wurde die Versicherung nach dem ehemaligen Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), in dessen Amtszeit sie 2013 eingeführt worden war. Nach einer vorhergehenden Abfrage des PKV-Verbands bei den Unternehmen hatte es am 31. Oktober 332.600 Policen gegeben. Die Förderung beträgt fünf Euro pro Monat, wenn der Versicherte mindestens zehn Euro selbst zahlt.

Für eine private Absicherung gibt es gute Gründe. Die gesetzliche Pflegeversicherung trägt nur einen Teil der Kosten. In der höchsten Pflegestufe III sind das maximal 1550 Euro im Monat. Für einen Heimplatz reicht das niemals, der kostet im Durchschnitt 3000 Euro. Er muss also privat mitbezahlt werden – über Jahre und Jahrzehnte nagt das selbst an stattlichen Polstern.

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