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Sinn: "Wir brÀuchten 32 Millionen Migranten"

Von t-online
Aktualisiert am 26.12.2014Lesedauer: 2 Min.
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn sieht harte Zeiten auf die deutsche Rentenversicherung zukommen
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn sieht harte Zeiten auf die deutsche Rentenversicherung zukommen (Quelle: /dpa-bilder)
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Der Ökonom Hans-Werner Sinn hat vor einer Krise des Rentensystems gewarnt. In einem "Focus"-Interview sagte der Chef des Ifo-Instituts, Deutschland brauche 32 Millionen Migranten, um seinen Lebensstandard zu halten. Grund sei, dass die geburtsstarken JahrgĂ€nge 1964 und 1965, "die dieses Land im Moment antreiben", schon in rund zehn Jahren beginnen wĂŒrden, in Rente zu gehen.

In 15 Jahren strebe dann das Gros in den Ruhestand, "und in 20 Jahren sind fast alle drin", sagte Sinn. Dann gebe es siebeneinhalb Millionen mehr Rentner und achteinhalb Millionen Menschen weniger, die im erwerbsfÀhigen Alter sind. "Um das durch Migration aufzufangen, wÀren 32 Millionen Menschen nötig. Das kann man sich gar nicht vorstellen."

FĂŒr die Rentner bedeute dies, dass sie mit Abstrichen leben mĂŒssten, wĂ€hrend junge Leute gleichzeitig unter der wachsenden Rentenlast Ă€chzten. "Wir werden gut ausgebildete Migranten brauchen, die helfen, diese Last zu tragen", sagte Sinn. Trotzdem sei eine Lösung des Problems in dem Sinne unvorstellbar, "dass es uns dann so gut geht wie heute".

Sinn fordert mehr private Vorsorge

Trotz niedriger Zinsen mĂŒssten die Menschen deshalb mehr selbst fĂŒrs Alter vorsorgen und sich nicht auf den Staat verlassen, sagte Sinn. Der habe mit der Rente ab 63 die falschen Weichen gestellt. Die Lebensarbeitszeit mĂŒsse verlĂ€ngert, nicht verkĂŒrzt werden. Die MĂŒtterrente verteidigte Sinn dagegen, weil alle Renten, die gezahlt werden, letztlich auf der Erziehungsleistung beruhten. Er erneuerte seine Forderung nach einer Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters.

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FĂŒr die private Altersvorsorge empfahl Sinn Aktien oder Immobilien. Von Staatsanleihen riet er im "Focus"-Interview explizit ab. Dass sie sicher seien, sei eine "Fiktion". Sinn kritisierte, dass die Sparer derzeit veranlasst wĂŒrden, ihr Geld zu Banken und Versicherungen zu tragen, die es allzu hĂ€ufig in Staatsanleihen anlegen - "leider auch in Staatspapieren von sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern."

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Viele Schuldenstaaten könnten ihre Kredite nur deshalb bedienen, weil sie frisches Geld von den Banken bekommen. "Manche LĂ€nder werden ihre Altkredite nicht bedienen können", sagte Sinn. Die Babyboomer wĂŒrden deshalb in 15 Jahren wohl Schwierigkeiten haben, ihr Geld wiederzubekommen.

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