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Bemessungsgrenze: Gutverdiener müssen mehr Sozialabgaben zahlen

Bemessungsgrenzen erhöht  

Gutverdiener müssen mehr Sozialabgaben zahlen

27.11.2015, 19:23 Uhr | AFP

Bemessungsgrenze: Gutverdiener müssen mehr Sozialabgaben zahlen. Arbeitnehmer mit hohem Gehalt müssen künftig höhere Sozialbeiträge leisten. (Quelle: imago images)

Arbeitnehmer mit hohem Gehalt müssen künftig höhere Sozialbeiträge leisten. (Quelle: imago images)

Wer ein hohes Gehalt bekommt, muss in Zukunft höhere Beiträge für die Sozialversicherung leisten. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt im Jahr 2016 im Westen von 6050 Euro auf 6200 Euro Brutto-Monatseinkommen, im Osten von 5200 Euro auf 5400 Euro. 

Der Bundesrat billigte eine entsprechende Rechtsverordnung zu den Rechengrößen in der Sozialversicherung.   

Grenzen nach oben angepasst  

Bei der Kranken- und Pflegeversicherung soll es einen Anstieg der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 4125 Euro auf 4237,50 Euro Monatseinkommen geben. Hier gilt für ganz Deutschland ein einheitlicher Wert.

Die Versicherungspflichtgrenze für die Krankenversicherung steigt demnach von 4575 Euro auf 4687,50 Euro. Wer mehr verdient, kann sich statt in einer gesetzlichen Kasse auch privat versichern.

Sozialbeiträge werden nur auf Einkommen bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhoben, darüber liegende Einkünfte sind also beitragsfrei. Es gibt dafür aber auch keine höheren Leistungen. 

Durchschnittlich 2,7 Prozent mehr Gehalt 

Für die Erhöhung wurde ein Einkommensanstieg im Jahr 2014 um durchschnittlich 2,66 Prozent in ganz Deutschland zugrunde gelegt. Im Westen geht man dabei von 2,54 Prozent und in Ostdeutschland von 3,39 Prozent mehr Durchschnittseinkommen aus.

Die exakte Mehrbelastung für die Versicherten durch die höheren Grenzwerte lässt sich noch nicht ermitteln, da die künftigen Beitragssätze vor allem der Kranken- und Rentenversicherung noch offen sind.

Für alle Arbeitnehmer, deren Einkommen unter den jeweiligen Grenzwerten liegt, ändert sich durch die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen nichts.

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