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Krankenkassen erwarten drastisch steigende Zusatzbeiträge

Zwei Prozent bis 2020 erwartet  

Kassen rechnen mit immer höheren Zusatzbeiträgen

20.01.2016, 13:04 Uhr | rtr, t-online.de

Krankenkassen erwarten drastisch steigende Zusatzbeiträge. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich auf weitere Belastungen einstellen. (Quelle: dpa)

Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen müssen sich auf weitere Belastungen einstellen. (Quelle: dpa)

Gerade erst haben die meisten Krankenkassen ihre Zusatzbeiträge deutlich angehoben, da kündigt der Vorsitzende des Ersatzkassenverbandes, Christian Zahn, weitere Belastungen für die Versicherten an: "Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bis 2020 wird auf zwei Prozent steigen."

Grund dafür sei die teure Gesetzgebung der Großen Koalition. Dadurch erwarte man zusätzliche Ausgaben in den nächsten fünf Jahren von 16 Milliarden Euro. Zurzeit liegt der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, im Schnitt bei 1,1 Prozent. In den nächsten Jahren würden die Sätze für die Mitglieder um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte steigen, prognostiziert Zahn. 

Zahn sprach sich als kurzfristige Gegenmaßnahme dafür aus, die Finanzpolster des Gesundheitsfonds abzuschmelzen und die freiwerdenden Mittel zur Abfederung der Kosten einzusetzen, die durch Reformen etwa im Krankenhaussektor anfallen. Zahn schlug vor, die vorgeschriebene Mindestreserve auf höchstens 35 Prozent einer Monatsausgabe festzuschreiben.

Reagieren kann der Versicherte z.B. mit dem Wechsel seiner Krankenkasse. Hier bietet unser Partner krankenkassensuche.de einen kostenlosen Vergleich aller Tarife der gesetzlichen Krankenkassen an.

Rückkehr zu paritätischer Finanzierung gefordert

Der Verband, dem die Marktführer Techniker Krankenkasse (TK) und Barmer GEK angehören, fordert zudem eine Rückkehr zur vollen paritätischen Finanzierung der Beiträge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wofür sich auch SPD, Grüne und Linke stark machen. Bislang teilen sich beide lediglich den Grundbeitrag von 14,6 Prozent. Die Zusatzbeiträge zahlen die Mitglieder allein.


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